bvvp for Future

Psychologists for Future / Psychotherapists for Future und Doctors for future: Der bvvp unterstützt die Klimaschutzinitiativen! Fridays for Future ist in aller Munde: die Initiative von Schülern für den Klimaschutz stellt seit Monaten Schulstreiks für den Umweltschutz auf die Beine. Auch unter PsychologInnen und PsychotherapeutInnen wie unter den Ärzten haben sich Initiativen gegründet, die sich mit den psychologischen und generell gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels befassen und die Proteste gegen den Klimawandel unterstützen.

#Alle fürs Klima

#Alle fürs Klima

bvvp 4 future: Viele Delegierte auf der Jubiläums-DV des bvvp vom 20. bis 21.09.2019 nahmen in Berlin an der großen Klimademonstration teil und setzten ein Zeichen. Aber sollen wir uns als Verband und/oder als PsychotherapeutInnen für die Klimaschutzinitiativen stark machen? Lesen Sie dazu auch unsere Kontroverse auf unserer Blogseite im Dialog.
Ja, sagt Katharina van Bronswijk: Sie wird eine Krise sein, die unser aller Leben verändert.
Nein, sagt Andrea Mann-Rentz: Wir dürfen unsere Position nicht missbrauchen und durch wertende Aussagen eine Richtung vorgeben. Diskutieren Sie mit!

 

Mehr Infos finden Sie auch bei fridaysforfuture.

Kontroverse bvvp for future

Zu einem Engagement, das sich mit der Bewegung fridaysforfuture solidarisiert, gibt es unterschiedliche Positionen in der Gesellschaft und natürlich auch im Kreis unserer Mitglieder. Uns liegt viel daran, dass diese Kontroverse offen geführt wird und alle Seiten zu Wort kommen.
Lesen Sie dazu auch unsere Blogartikel Pro und Contra.

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Psychologists4Future / Psychotherapists4Future

Auch PsychologInnen und PsychotherapeutInnen haben sich – wie viele Tausend Wissenschaftler weltweit – klar zu den klimapolitischen Zielen bekannt. Der bvvp unterstützt ausdrücklich ihre Bewegung.

Zitat der InitiatorInnen: „ Als Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen unterstreichen wir (…) nachdrücklich die Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung nach einem schnellen und konsequenten Handeln und einem grundsätzlichen klimapolitischen und gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. Die Ziele des Pariser Abkommens müssen eingehalten werden. Wir nehmen unsere persönliche und professionelle Verantwortung wahr, wollen den Druck auf die Entscheidungsträger*innen erhöhen und sie zum schnellen Handeln bewegen.“
Sie betonen unter anderem:

  • Klimawandel und die ökologische Krise werden intuitiv unterschätzt.
  • Menschen zu Verhaltensänderungen in Richtung eines zunehmenden Umwelt- und Klimabewusstseins zu bewegen, ist ein psychologisches Problem.
  • Das Bewusstwerden der Brisanz der Klimakrise und ökologischen Krise kann Symptome bis hin zur psychischen Störung hervorrufen.

Ohne ein politisches Einlenken zu mehr Klimaschutz werden in den kommenden Jahren jedoch die Lehren der Umweltpsychologie besondere Brisanz erfahren:

  • Der Zustand der Umwelt wirkt sich auf komplexe Weise auf unser Erleben, Verhalten und die Gesundheit aus. Diverse Studien weisen auf erhöhte psychische und körperliche Belastungen nach Extremwetterereignissen Verlust der gewohnten Lebensumgebung hin. Die weltweiten, aber auch nationalen Behandlungskapazitäten um eine solche Krise zu bewältigen, sind aktuell nicht gegeben und müssen geschaffen werden.

Daher auch der Appell des bvvp: Unterzeichnen Sie die Stellungnahme!

Die Initiative wendet sich explizit an PsychologInnen aller Fachrichtungen und PsychotherapeutInnen (ärztlich und psychologisch, PP und KJP). Auch Psychologie-Studierende und PiAs können die Stellungnahme mitunterzeichnen.

Hier können Sie unterzeichnen!

Doctors for Future

Doctors for Future

Der bvvp unterstützt auch die Initiativen aus Ärztekreisen, die sich aktiv für entschiedenere Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz einsetzen.

Kurz vor der Eröffnung des 122. Deutschen Ärztetags in Münster Ende Mai trat sie zum ersten Mal in Deutschland auf großer Bühne in Erscheinung: Die Initiative „Doctors for Future“ rief in Münster die deutsche Ärzteschaft und die Bundesärztekammer (BÄK) auf, sich verstärkt für den Klimaschutz einzusetzen.
In ihrem Flyer hieß es: „Als Ärztinnen und Ärzte sind wir die Spezialisten für Krankheit und Gesundheit der Menschen, denen die Bevölkerung vertraut. Wir müssen uns als Ärzteschaft deshalb beharrlich und vernehmbar in den gesellschaftlichen Diskurs zur Erderhitzung einbringen“. Es ginge darum, so die Botschaft, „ein deutliches und vernehmbares Zeichen für den Klimaschutz“ zu setzen.

Mitinitiatoren waren der Ärztetagsdelegierte Robin T. Maitra sowie der Arzt und Medizinjournalist Eckart von Hirschhausen. Unterstützung gab es bereits von einem Netzwerk aus Gesundheitsberufen und Patientenvertretern, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), wie auch von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd).

Wir sagen: Unterstützen auch Sie diese in der Entstehung begriffene Initiative!

Hier erfahren Sie mehr!