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FAQ Büro

Welche Möglichkeiten gibt es, um mein Büro nachhaltig zu gestalten?
Bereits mit kleinen Schritten, können Sie einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. So können Sie sich zum Beispiel entschließen, Ihre Praxis weitestgehend papierfrei zu gestalten. Vermeiden Sie unnötiges Ausdrucken von Papier und verwenden Sie bereits benutztes Papier als Notizzettel. Verwenden Sie nachhaltiges Büromaterial wie Recyclingpapier (Achten Sie auf das Label Blauer Engel) und auf nachfüllbare Kugelschreiber. Informationen, die Sie den Patient*innen normalerweise ausgedruckt mitgeben, können auch von den Patient*innen via Smartphone abfotografiert oder per e-Mail an die Patient*innen verschickt werden.  
Wo kann ich nachhaltiges Büromaterial einkaufen?

Die Verwendung von Recyclingpapier ist weniger umweltbelastend und somit eine nachhaltige Variante für den Drucker oder Kopierer, aber auch als Schreibpapier oder in Form einer Küchenrolle. Recyclingpapier mit dem Siegel „Der Blaue Engel“ garantiert dabei, dass die Papierfasern zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen wurden. Das schont Wälder, weil keine zusätzlichen Bäume gefällt werden müssen.

Nachhaltiges Büromaterial erhalten Sie zum Beispiel beim Onlineshop Memo. Dieser Shop ist komplett auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und der Versand erfolgt in wiederverwendbaren Boxen.

Wie kann ich Papierverschwendung vermeiden?

Papierverschwendung können Sie zum Beispiel vermeiden, indem Sie unerwünschte Werbung abbestellen. Wenn Sie Flyer und Prospekte benötigen, überlegen Sie sich, ob diese auf Hochglanzpapier gedruckt werden sollten oder ob nicht vielleicht auch Recyclingpapier ausreicht. Papier, das einseitig oder nur teilweise bedruckt ist und keine sensiblen Patient*innendaten enthält, können Sie gut als Notizzettel wiederverwenden.

Umweltschonender ist es, Papier nach Möglichkeit doppelseitig zu bedrucken. Außerdem ist es sinnvoll, Briefe, die auf Seite zwei nur wenige Zeilen enthalten, auf einer A4-Seite zu optimieren. Das spart Papier, Toner und Energie.

Allgemeine Patient*inneninformationen beziehungsweise Datenblätter zur Unterschriftsvorlage, wie beispielsweise die Datenschutzerklärungen, können Sie laminieren lassen. Das laminierte Blatt können Sie Ihren Patient*innen zum Unterschreiben mit einem Folienstift geben. Das unterschriebene Formular können Sie anschließend einscannen, abwischen und nach der Reinigung einem anderen Patienten oder einer Patientin zur Unterschrift vorlegen.
Patient*inneninformationen, die Sie den Patienten normalerweise ausgedruckt mitgeben, können auch von den Patienten mit deren Smartphone abfotografiert oder per E-Mail an die Patient*innen verschickt werden. Ein Ausdruck ist so nicht erforderlich.

Wie kann ich den Umgang mit Werbesendungen optimieren?

Weniger Werbesendungen bedeuten auch weniger Papiermüll. Überprüfen Sie, welche Werbung Sie erhalten möchten und bestellen Sie unerwünschte Sendungen ab.
Um weniger Werbung zu erhalten, können Sie sich kostenlos in die sogenannte „Robinsonliste“ eintragen lassen, empfiehlt  Stiftung Warentest. Unternehmen, die Werbung versenden und den Verbraucher nicht unerwünscht kontaktieren möchten, gleichen ihre Sendungsadressen mit der „Robinsonliste“ ab.
Benennen Sie in Ihrer Praxis eine verantwortliche Person, die einerseits Werbung abmeldet und andererseits eingegangene Sendungen sammelt und als Altpapier entsorgt. Auch der Briefkastenaufkleber „Bitte keine Reklame einwerfen“ kann vor unerwünschter Werbung schützen.

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