FAQ Allgemeines zum Umgang mit Corona

Stimmt es, dass die Luftfeuchtigkeit in Räumen eine Rolle bei der Verbreitung des Virus spielt?
Laut einem Bericht der dpa hat ein deutsch-indisches Forscherteam festgetellt, dass sich das Sars-Cov-2-Virus in trockenen Räumen schneller ausbreitet. Deshalb empfiehlt das Forscherteam eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent in Innenräumen.
Quelle: tagesschau.de: Corona und Luftfeuchtigkeit
Wie wirksam sind Luftreinigungssysteme gegen Corona-Viren?

Aktuell wird viel über das richtige Lüften und die Wirksamkeit verschiedener Lüftungssysteme in Zusammenhang mit dem Corona-Virus berichtet. Wir sind keine Wissenschaftler und können deshalb nur Hinweise geben auf Studien und Artikel, die zu dem Thema erscheinen.

In diesem Artikel des RND: Corona-Ansteckung in Innenräumen sind verschiedene Studienergebnisse zusammengestellt. Das Fazit der Autoren: Hepa-Filter sind gegen Corona-Viren wirksam, bieten aber keinen 100-prozentigen Schutz. Und: Abstand halten ist weiter unumgänglich.

bvvp-Mitglieder können im internen Homepage-Bereich Dienstleistungen Informationen erhalten, wie Sie ein Luftreinigungsgerät erwerben können, für das Sie einen bvvp-Rabatt erhalten. Der bvvp kann als Berufsverband keine Produktempfehlungen aussprechen. Wir bitten Sie also, sich selbst mit den Angaben des Herstellers zu befassen und diese zu prüfen.

Gibt es Anleitungen zum richtigen Lüften der Praxisräume?

Regelmäßiges Lüften kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren. Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt hat eine aktuelle Stellungnahme zum richtigen Lüften herausgegeben.

Auch wenn sich die Hinweise nicht explizit auf Therapieräume beziehen, lässt sich einiges für die Praxis daraus ableiten: Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt.

Die Pressemitteilung lesen Sie hier: Umweltbundesamt Pressemitteilung: richtiges Lüften reduziert Risiko der Sars-Cov-2-Übertragung

WissenschaftlerInnen des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin haben am 20.08.2020 FAQ erstellt zu den wichtigsten Fragen rund um die Lüftung von Innenräumen: FAQ zu Aersolen in Bezug auf Sars-cov-2.

 

 

Gibt es niederschwellige Beratungsangebote für Menschen mit psychischen Problemen im Zusammenhang mit der Corona-Krise?

Die Uni Witten/Herdecke und der Arbeiter Samariter Bund (ASB) Witten haben ein psychosoziales Beratungsangebot gestartet. Das ehrenamtliche Projekt „Offenes Ohr“ wird von Psychologiestudierenden der Universität Witten sowie Kräften des ASB betreut. Mehr zu diesem regionalen Projekt können Sie hier lesen: Offenes Ohr.

Die KV-Nordrhein bietet über die 116 117 eine psychologische Beratung, und die KV-Bayern bietet ein psychotherapeutisches Unterstützungsangebot per Video.

Auch Baden-Württemberg hat eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Stimmt es, dass sich auch die Trägerorganisationen des Deutschen Psychologie-Preises in einem Papier zur Bewältigung der Covid-19 Krise aus psychologischer Sicht geäußert haben?

Ja, die vier Trägerorganisationen des Deutschen Psychologie Preises – der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) – haben sich in einem gemeinsamen Konzeptpapier zu den psychologischen Herausforderungen, Zielen und Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie geäußert. Zu den Kernthemen Stimmungswandel, Schutzverhalten, psychische Folgen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Notwendigkeit einer repräsentativen Datengrundlage benennen sie zentrale Herausforderungen und empfehlen konkrete Maßnahmen.

Herausforderungen, Ziele und Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie aus psychologischer Sicht