FAQ zu Hygiene

Wie gehe ich damit um, wenn ich selbst Covid 19 habe? Muss ich die Adressen der PatientInnen an das Gesundheitsamt weitergeben? Wie sieht es mit der Schweigepflicht aus?
Wenn Sie sich mit Sars-CoV-2 infizieren, so sind die Gesundheitsbehörden nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, Sie nach Kontaktpersonen zu befragen und die Kontaktpersonen zu ermitteln. Weiterhin ist mit einem vorübergehenden beruflichen Tätigkeitsverbot im direkten Kontakt mit PatientInnen und ihren Bezugspersonen sowie einer Anordnung häuslicher Quarantäne zu rechnen. Im Falle des beruflichen Tätigkeitsverbots sieht das Infektionsschutzgesetz Entschädigungsansprüche für PP und KJP vor. Der Anspruch ist binnen einer Frist von drei Monaten beim zuständigen Gesundheitsamt zu stellen. VertragspsychotherapeutInnen sollten außerdem ihre jeweilige KV unverzüglich benachrichtigen. Es gibt bislang keine politische Entscheidung darüber, welche anderen Kompensationsmöglichkeiten PP und KJP angeboten werden können. Sie sind nach § 25 Abs. 2, § 16 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz zur Mitwirkung und Unterstützung des Gesundheitsamtes an den Ermittlungen der Infektionskette sowie möglicher Kontaktpersonen verpflichtet. In diesem Zusammenhang müssen Sie der Gesundheitsbehörde die erforderlichen Auskünfte über Ihre Kontaktpersonen (Name, Adresse, Telefonnummer) erteilen. Die Durchbrechung der Schweigepflicht ist durch diese gesetzliche Normierung der Auskunftspflicht gerechtfertigt und deshalb gestattet. Sollten Sie unsicher sein, ob Sie infiziert sind oder nicht, rufen Sie bitte zunächst den Hausarzt an oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117). Sie werden dann über das Vorgehen, insbesondere über die Durchführung des Corona-Tests, informiert.  

Stand: 11.11.2020

Wie soll ich damit umgehen, wenn ein/e Patient/in eine Bescheinigung (kein Attest) vom Arzt hat, dass keine Maskenpflicht bestünde?

Eine solche Bescheinigung ist zunächst gültig. Gegebenenfalls kann man den Patienten, die Patientin auffordern, ein Face-Shield zu tragen und trägt selbst Maske. Selbstverständlich können Sie auch auf die Videobehandlung ausweichen.

 

Stand: 11.11.2020

Ab wann muss ich mich auf Covid-19 testen lassen?

Einen Corona-Test sollten Sie durchführen lassen, wenn Sie selbst Symptome spüren und wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatten.

 

Stand: 11.11.2020

Wie oft muss die Praxis desinfiziert werden?

Nach den Empfehlungen des RKI gilt: alle Räume, alle Flächen, Gegenstände und Sanitäreinrichtungen mindestens arbeitstäglich, bei evtl. Kontamination bzw. nach Behandlung eines/r Patienten/in mit Corona-Verdacht sofort.

 

Stand: 11.11.2020

Wie ist die Maskenpflicht in Westfalen-Lippe / NRW geregelt?

In Westphalen-Lippe gilt durch die Landes-Corona-Verordnung NRW seit April 2020 eine Maskenpflicht in der Praxis  (§2, Abs2, Nr 8).

Allerdings gestattet die Verordnung auch den Einsatz von “Face-Shields“ ( „Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Inhaber, Leiter und Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung des Arbeitsplatzes durch Glas, Plexiglas o.ä.), hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden“)

Weiter heißt es in der Verordnung: „Die Mund-Nase-Bedeckung kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen (z.B. Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, zur Einnahme von Speisen und Getränken in Zügen des Personenverkehrs) zwingend erforderlich ist.“

Das heißt also, Sie können statt Maske auch ein Visier tragen oder, wenn erforderlich, ohne Maske arbeiten. Der Abstand von 1,5m ist aber einzuhalten. Diese Erfordernis müssten Sie allerdings in der Akte dokumentieren.

 

Stand: 11.11.2020

Gibt es in Hessen eine Maskenpflicht für psychotherapeutische Praxen?

Über die allgemeinen Regeln hinaus gelten die jeweiligen Landes-Coronaverordnungen. In Hessen ist dies die Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, Stand 02.11.2020 des Bundeslandes Hessen. Hier ist in §1a, Satz 1, Nr 2 das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet. Allerdings heißt es dann in Satz 4 „Das Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung ist gestattet, soweit es für die Inanspruchnahme einer ärztlichen oder pflegerischen Dienstleistung notwendig ist.“ – Diese Notwendigkeit sollten Sie aber bei jedem/r Patienten/in dokumentieren

Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird, MUSS nach der Verordnung Maske getragen werden. Wenn PatientInnen sich hier verweigern, dürfen Sie offiziell vom Hausrecht Gebrauch machen und den Eintritt in die Praxis verweigern.
Ich selbst trage dort, wo der Abstand nicht gehalten werden kann, eine Filtermaske, so dass ich auch im Umgang mit PatientInnen ohne Maske selbst geschützt bin.

 

Stand: 11.11.2020

Gilt in Bayern die Maskenpflicht für psychotherapeutische Praxen?

Seit 11. Mai 2020 gilt entsprechend der Bayerischen Infektionsschutz-maßnahmenverordnung (BayIfSMV) auch in psychotherapeutischen Praxen die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (sog. Maskenpflicht). Zudem ist durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.

Zur Maskenpflicht gibt es in der Verordnung folgende allgemeine Ausnahmen:

  1.  Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  2. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit.
  3.  Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einem Verfahren allerdings anerkannt, dass das therapeutische Behandlungsziel von psychotherapeutischen Behandlungen durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf Seiten der Therapeuten und/oder der Patienten gefährdet sein kann. Daher bedürfe es zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht neben den in § 1 BayIfSMV geregelten allgemeinen Ausnahmen (z.B. gesundheitliche Gründe) eines weiteren speziellen Ausnahmetatbestands. Ein solcher sei in § 12 Abs. 3 BayIfSMV formuliert. Danach entfällt die Maskenpflicht in Praxen auch, „soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt“.

Die Einschätzung der Psychotherapeutenkammer Bayern dazu:
Die Abdeckung des Mund-Nase-Bereiches des Gesichtes stellt aus fachlicher Sicht eine Beeinträchtigung psychotherapeutischer Behandlungen dar. Die Abdeckung von Mund und Nase kann für manche Patient*innen verunsichernd wirken, die erforderliche Einschätzung kritischer Entwicklungen bei Patient*innen einschränken und nonverbale Interventionsmöglichkeiten der/des Psychotherapeut*in erschweren oder unmöglich machen.
In diesen Fällen kann es sein, dass die fachlich korrekte Durchführung von Psychotherapie nicht mehr möglich ist. Eine Mund-Nase-Bedeckung steht einer psychotherapeutischen Behandlung jedoch nicht grundsätzlich entgegen.
Die / Der behandelnde Psychotherapeut*in hat daher jeweils im individuellen Fall die fachliche Einschätzung vorzunehmen, ob die erforderlichen therapeutischen Maßnahmen unter Beachtung der Maskenpflicht fachlich korrekt durchgeführt werden können. Diese Einschätzung kann zu dem Ergebnis führen, zur Gewährleistung einer fachgerechten Behandlung auf die Mund-Nasen-Bedeckung während der Sitzung verzichten zu müssen. In einem solchen Fall wäre dann auch ein informiertes Einverständnis mit der Patientin/dem Patienten bzw. deren/dessen Personensorgeberechtigten herzustellen. Im Falle der Abweichung von der Maskenpflicht sollte die jeweilige fachliche Begründung und das eingeholte Einverständnis der Patientin/des Patienten in der Patientenakte dokumentiert werden.

 

Stand: 11.11.2020

Gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht auch in der psychotherapeutischen Praxis?

Prinzipiell gelten in der Praxis neben dem Infektionsschutzgesetz auch die Regeln der Landes-Corona-Verordnung von Baden-Württemberg.
Dort ist in §3, Abs.1 Nr.3 eine Maskenpflicht in den Praxen angeordnet. Kinder unter 6 Jahren müssen keine Maske tragen. Ausnahmen von der Maskenpflicht sind in §3, Abs. 2 aufgelistet.
Hier heißt es u.a. „Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht […] in Praxen und Einrichtungen nach Absatz 1 Nummer 2 und 3, sofern die Behandlung, Dienstleistung oder Therapie dies erfordert.“
Diese Erfordernis ist im Einzelfall zu dokumentieren.

 

Stand: 11.11.2020

Was muss in der psychotherapeutischen Praxis dokumentiert werden?

Hier ist zu unterscheiden, ob Sie in der Praxis allein arbeiten oder MitarbeiterInnen beschäftigen. Wenn Sie allein arbeiten, sind die Dokumentationspflichten deutlich geringer.

Wichtig ist vor allem der Hygieneplan.
Nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI sollte der Plan ein gestuftes Konzept aus Basishygienemaßnahmen (grundsätzlich im Praxisbetrieb anzuwendende Maßnahmen) und ergänzenden Pandemie-Hygienemaßnahmen enthalten.

Hinzu kommt ein Hygiene-Konzept für die Praxis, letztlich ein Plan, wie und welche Maßnahmen in der Praxis ergriffen werden sollen, um neben den im Hygieneplan enthaltenen Maßnahmen Vorsorge gegen Ansteckungen zu treffen.

Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, müssen Sie diese in den Hygieneplan und das Hygienekonzept einweisen. Dies muss dokumentiert werden. Zudem muss ein Plan festgelegt werden, wie nach einem Kontakt mit infizierten Personen umgegangen wird.

 

Stand: 11.11.2020

Welche gesetzlichen Vorschriften gelten in Bezug auf Hygienemaßnahmen?

Es gelten die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes und, sofern Sie Mitarbeiter beschäftigen, die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes.
Konkret heißt dies, dass Sie den – ohnehin vorhandenen – Hygieneplan der Praxis um ein Hygiene-Konzept „Corona“ erweitern müssen. Eine entsprechende Vorlage zum Download finden Sie im internen Bereich unter Info Kompakt.

 

Stand: 11.11.2020

Was ist bei COVID-Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-Fällen in der Praxis zu tun?

Im Falle eines Verdachts oder einer bestätigten Infektion können PP und KJP zur Meldung und damit zur Durchbrechung der Schweigepflicht verpflichtet sein.
Es sind insoweit die Meldepflichten des Infektionsschutzgesetzes zu beachten (https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg)

Wir als PP und KJP sind nur zur Meldung verpflichtet sind, wenn
1. ein begründeter Verdacht nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts besteht und
2. noch kein Arzt hinzugezogen wurde.
Es besteht aufgrund dieser Bestimmungen keine Pflicht für PP und KJP die Patientinnen und Patienten aktiv auf den Verdacht einer Covid-19-Erkrankung hin zu befragen oder gar zu untersuchen.

Sollte eine Patientin oder ein Patient Ihnen von Symptomen, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst werden, berichten oder Ihnen mitteilen, dass Kontakt mit einem bestätigten Fall einer SARS-CoV-2-Infektion bestand bzw. kürzlich ein Aufenthalt in einem Risikogebiet stattgefunden hat, sollten Sie im ersten Schritt klären, ob bereits ein Arzt / eine Ärztin hinzugezogen wurde. Ist dies bereits erfolgt, besteht für Sie kein weiterer Handlungsbedarf. Sollte eine ärztliche Abklärung nicht erfolgt sein oder diese von dem Patienten/ der Patientin abgelehnt werden, besteht eine Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt. Eine solche Meldung an das zuständige Gesundheitsamt muss gemäß Gesetz/Verordnung erfolgen und stellt keine Verletzung der Schweigepflicht dar. Sie sollten allerdings den Patienten / die Patientin hierüber unterrichten.

Für Sie selbst gilt: Bitte warten Sie die Entscheidung des Gesundheitsamtes ab, ob Ihre Praxis nach Kontakt mit infizierten Patienten geschlossen werden muss und Sie sich in häusliche Quarantäne begeben müssen oder nicht.

Stand: 11.11.2020

Was ist bei COVID-Verdachtsfällen in der Praxis zu tun?

Im Falle eines Verdachts oder einer bestätigten Infektion können PP und KJP zur Meldung und damit zur Durchbrechung der Schweigepflicht verpflichtet sein.
Es sind insoweit die Meldepflichten des Infektionsschutzgesetzes zu beachten (https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg ).
Wir als PP und KJP sind nur zur Meldung verpflichtet, wenn 1. ein begründeter Verdacht nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts besteht und 2. noch kein Arzt hinzugezogen wurde.
Es besteht aufgrund dieser Bestimmungen keine Pflicht für PP und KJP, die Patientinnen und Patienten aktiv auf den Verdacht einer Covid-19-Erkrankung hin zu befragen oder gar zu untersuchen.

Sollte eine Patientin oder ein Patient Ihnen von Symptomen, die durch das Coronavirus ausgelöst werden, berichten oder Ihnen mitteilen, dass Kontakt mit einem bestätigten Fall einer SARS-CoV-2-Infektion bestand bzw. kürzlich ein Aufenthalt in einem Risikogebiet stattgefunden hat, sollten Sie im ersten Schritt klären, ob bereits ein Arzt / eine Ärztin hinzugezogen wurde. Ist dies schon erfolgt, besteht für Sie kein weiterer Handlungsbedarf. Sollte eine ärztliche Abklärung nicht erfolgt sein oder diese von dem Patienten/ der Patientin abgelehnt werden, besteht eine Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt. Eine solche Meldung muss gemäß Gesetz/Verordnung erfolgen und stellt keine Verletzung der Schweigepflicht dar. Sie sollten allerdings den Patienten / die Patientin darüber informieren.

Für Sie selbst gilt: Bitte warten Sie die Entscheidung des Gesundheitsamtes ab, ob Ihre Praxis nach Kontakt mit infizierten PatientInnen geschlossen werden muss und Sie sich in häusliche Quarantäne begeben müssen oder nicht.

Stand 11.11.2020

Sind Luftreiniger wirkungsvoll und was muss man beachten?

Luftreiniger können – je nach Raumgröße – eine sehr gute Ergänzung zur Verbesserung der Luftqualität sein. Das Lüften wird durch die Geräte nicht ersetzt, aber gerade dann, wenn während der Sitzung kein Lüften möglich ist, können die Geräte eine eventuelle Viruslast im Raum deutlich senken.
Bei Geräten, die mit Filter arbeiten, sollten mindestens ein Hepa H13, idealerweise ein H14 Filter verbaut sein. Geräte, die mit UV-C-Licht arbeiten haben naturgemäß eine etwas niedrigere Strömungsgeschwindigkeit, wälzen also auch weniger Kubikmeter Luft je Stunde um.
Für unseren Bereich sicherlich das Wichtigste ist die Lautstärke der Geräte: Das Gerät von VibaClear ist mit 32dB wohl das leiseste.

 

Stand: 11.11.2020

Stimmt es, dass die „Hygienepauschale“ zum 30.09.2020 ausgelaufen ist?

Die Regelung wird bis zum 31.12.2020 verlängert – allerdings soll die Nummer 245 GOÄ nur zum einfachen Satz (6,41 Euro) abgerechnet werden.
Quelle: Bundesärztekammer

Seit März 2020 konnte der Zuschlag von 15 Euro pro Arztbesuch abgerechnet werden. Diese Regelung ist zum 30. September ausgelaufen. Darüber hatte sich der PKV-Verband nach eigenen Angaben mit der Bundesärztekammer verständigt.

Wie wirksam sind Luftreinigungssysteme gegen Corona-Viren?

Aktuell wird viel über das richtige Lüften und die Wirksamkeit verschiedener Lüftungssysteme in Zusammenhang mit dem Corona-Virus berichtet. Wir sind keine Wissenschaftler und können deshalb nur Hinweise geben auf Studien und Artikel, die zu dem Thema erscheinen.

In diesem Artikel des RND: Corona-Ansteckung in Innenräumen sind verschiedene Studienergebnisse zusammengestellt. Das Fazit der Autoren: Hepa-Filter sind gegen Corona-Viren wirksam, bieten aber keinen 100-prozentigen Schutz. Und: Abstand halten ist weiter unumgänglich.

bvvp-Mitglieder können im internen Homepage-Bereich Dienstleistungen Informationen erhalten, wie Sie ein Luftreinigungsgerät erwerben können, für das Sie einen bvvp-Rabatt erhalten. Der bvvp kann als Berufsverband keine Produktempfehlungen aussprechen. Wir bitten Sie also, sich selbst mit den Angaben des Herstellers zu befassen und diese zu prüfen. Weitere Indormationen finden Sie auch in unserem Info Kompakt zum Thema Hygiene, das wir für Mitglieder im internen Bereich „Mein bvvp“ hinterlegt haben.

Gibt es Anleitungen zum richtigen Lüften der Praxisräume?

Regelmäßiges Lüften kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren. Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt hat eine aktuelle Stellungnahme zum richtigen Lüften herausgegeben.

Auch wenn sich die Hinweise nicht explizit auf Therapieräume beziehen, lässt sich einiges für die Praxis daraus ableiten: Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt.

Die Pressemitteilung lesen Sie hier: Umweltbundesamt Pressemitteilung: richtiges Lüften reduziert Risiko der Sars-Cov-2-Übertragung

WissenschaftlerInnen des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin haben am 20.08.2020 FAQ erstellt zu den wichtigsten Fragen rund um die Lüftung von Innenräumen: FAQ zu Aersolen in Bezug auf Sars-cov-2.

Mitglieder finden alle relevanten Informationen zum Thema Hygiene in der psychotherapeutischen Praxis in einem ausführichen Info Kompakt auf den internen Seiten unserer Homepage unter „Mein bvvp“.

 

 

Gibt es gutes Praxis-Material für meine PatientInnen zu Hygiene, Maskenschutz und so weiter?
Stimmt es, dass man in Mecklenburg-Vorpommern Masken zwar in den Praxisräumen, aber nicht direkt während der Therapiesitzung tragen muss?

Das ist richtig. Sie sind, ebenso wie Ihre PatientInnen verpflichtet, in allen Praxis-Räumlichkeiten die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, offenbar aber nicht während der Therapiesitzung – natürlich gilt das immer unter Einhaltung aller anderen Hygiene- und Abstandsregelungen.

In Artikel 1 der Verordnung der Landesregierung MV gegen das neuartige Coronavirus, Anlage 4, heißt es zu den verpflichtenden Maßnahmen:

„Es ist ein ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Räumen unterBerücksichtigung wesentlicher Faktoren wie Raumgröße und Patientendichte zu entwickeln und umzusetzen.“

„In den Praxisräumlichkeiten ist außerhalb der direkten medizinischen Behandlung zwischen den Personen ein Mindestabstand von 1,5 Meter, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und Begleitpersonen Pflegebedürftiger, einzuhalten.“

„Patienten sind außerhalb der ärztlichen Konsultation verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung(zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) zu tragen …“

In

(Stand 4.09.2020)

Was muss ich beachten, wenn ich eine Maske trage?

Zunächst mal, derzeit müssen alle Bürger in Deutschland im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen in Geschäften einen Nasen-Mund-Schutz tragen: Selbstgenähte Alltagsmasken (sogenannte Community-Masken) oder auch ein vor Mund und Nase gebundenes Tuch reichen dafür aus. Die Maske gilt, laut Robert-Koch-Institut, nur als zusätzlicher Schutz, ist also auf keinen Fall ein Ersatz dafür, dass man den sicheren Abstand von mindestens 1,5 Meter und die weiteren Hygieneregeln einhält.

Wie man die Masken richtig verwendet, darüber gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Auskunft.

Wie man die Schutzmasken richtig trägt und auch reinigt, das hat unter anderem der NDR zusammengefasst.

Aber wichtig: Überall nachzulesen war auch: Um Coronaviren abzutöten, müssen Mundschutze, Atemmasken und Co. täglich gereinigt werden. Aber das bisher empfohlene Reinigungsverfahren, Atemschutzmasken mindestens eine halbe Stunde bei 70 Grad in den Backofen zu legen, reicht offenbar doch nicht aus, um Coronaviren vollständig abzutöten. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in einem Papier.“ Das berichtete Ende April unter anderem das ZDF-Magazin Frontal 21.

Und wenn Sie wissen wollen, ob Sie und Ihre PatientInnen dazu verpflichtet sind, Masken in Ihrer psychotherapeutischen Praxis zu tragen, lesen Sie bitte unsere FAQ: Müssen PsychotherapeutInnen Masken tragen?

Müssen PsychotherapeutInnen Masken tragen?

Grundsätzlich gilt die Maskenpflicht für psychotherapeutische Praxen nur, wenn die Pflicht auch für Arztpraxen  – denen die psychotherapeutischen Praxen gleichgestellt sind – in der Verordnung des jeweiligen Bundeslandes explizit benannt werden.

Manche KVen haben inzwischen strenge Anordnungen zur Maskenpflicht erlassen oder Präzisierungen vorgenommen. Viele haben nur Empfehlungen für Arztpraxen ausgesprochen, die sich aber vorrangig auf somatische Praxen beziehen, in denen im Anmeldebereich und auch im Wartezimmer der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. In psychotherapeutischen Praxen, in denen es keinen Anmeldebereich gibt, in denen der Aufenthalt im Wartezimmer komplett vermieden und der Mindestabstand im Behandlungszimmer gewahrt werden kann, stellt sich die Situation vollkommen anders dar. Es bleibt in diesem Fall also in der Verantwortung des Einzelnen, wie er oder sie sich zu den Empfehlungen verhält und mit welchen Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen er oder sie den bestmöglichen Hygieneschutz garantiert und sich gleichzeitig wohl fühlt bei der Arbeit mit den Patientinnen und Patienten. Natürlich gelten die Hygiene- und Abstandsvorschriften weiterhin.

Zu dem unterschiedlichen Umgang der einzelnen Bundesländer mit den Mund-Nase-Bedeckungen haben wir eine Tabelle zusammengestellt: Übersicht zur Maskenpflicht. (Stand:14.05.2020)

Sicher ist: Eine Maske ersetzt NICHT den Mindestabstand, sodass Gruppen weiterhin nicht durchgeführt werden können, wenn dieser nicht gewährleistet werden kann.

Viele KollegInnen empfehlen, statt der textilen Mund-Nase-Maske, die die nonverbale Kommunikation mit den PatientInnen massiv einschränkt, ein Gesichtsvisier (siehe Bild) aus transparentem Kunststoff zu nutzen. Auch eine Trennscheibe aus Plexiglas – ein sogenannter Spuckschutz – kann einen gewissen – beschränkten ! Schutz bieten. (Hier ein paar Hinweise zum Bezug solcher Hilfsmittel, die wir von Mitgliedern erhalten haben. Dies sind ausdrücklich keine Empfehlungen. Für die verlinkten Seiten übernehmen wir keine Gewähr. Matthias Kuhn Kunststofftechnik & Design GmbH, art-decor oder auch Selbstbauanleitungen als Video vom Städtischen Klinikum Görlitz, für Plexiglasscheiben Firma Lobotec in Witten oder Otto Office.)

Allerdings bleibt das Problem der feinen Ärosolen in der Luft bestehen. Regelmäßiges Lüften bleibt ohnehin weiterhin unabdingbar ist. Und wir dürfen nicht verschweigen, dass vor der Nutzung von Gesichtsvisieren als Ersatz für die textile Mund-Nasen-Schutzbedeckung von anderer Seite gewarnt wird. So schreibt die Stadt Köln:
„Visiere sind kein Ersatz für die in § 12a CoronaSchVO geforderte Mund-Nase-Bedeckung. Ein Visier ist eine für bestimmte Fälle notwendige Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung im medizinischen Bereich. Es wird zusammen mit einem qualifizierten Mund-Nasen-Schutz getragen. Ein Visier ohne Mund-Nasen-Schutz schützt seinen Träger in Bezug auf COVID-19 nur vor direkt anfliegenden Partikeln, nicht jedoch vor der gesamten Partikelwolke ( z.B. Husten), weil es an drei Seiten offen ist.“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestätigt diese Aussage auf Nachfrage von KollegInnen: „Die Verwendung von Visieren kann (…) nach unserem Dafürhalten nicht als gleichwertige Alternative zur MNB angesehen werden.“ Und diese Auffassung deckt sich mit der des Robert-Koch-Instituts: „Die Verwendung von Visieren kann (…) nach unserem Dafürhalten nicht als gleichwertige Alternative zur MNB (Anm: Mund-Nasen-Bedeckung) angesehen werden.“

Es gibt eine vom Bayerischen Ministerium als Mund-Nase-Bedeckung zugelassene durhcsichtige Maske, die Smile-by-ego-Maske. Diese Maske lehnt sich stark an die Faceshields an, ist aber so konstruiert, dass deren Nachteile beseitigt werden.

Generell gilt: Bei der Frage nach dem Umgang mit der Mund-Nase-Maske sollten Sie die  offiziellen Informationen der Länder und Kommunen ebenso berücksichtigen wie die Empfehlungen und Hinweise der Psychotherapeutenkammern und Kassenärztlichen Vereinigungen in Ihrer Region und sich mit Ihren PatientInnen über Ihr jeweiliges Schutzbedürfnis verständigen.

(Stand: 25.10.2020, 12.00 Uhr)

Ist es richtig, dass seit 27.04. in NRW eine Maskenpflicht für Psychotherapeuten und ihre PatientInnen während der Therapie besteht?

Nein! Zwar steht im Gesetz, dass es seit dem 27. April 2020 in Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen – und somit auch in Psychotherapeutischen Praxen, die diesen gleichgestellt sind, Pflicht ist, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wie diese Verpflichtung ausgelegt werden muss für ein Behandlungszimmer, in dem der Mindestabstand sicher gewahrt werden kann, war lange unklar. Der bvvp hat sich ebenso wie die dortige Psychotherapeutenkammer um Klärung bemüht. Am 6. Mai 2020 hat sich nun Dr. Dirk Kassen von der Stabsstelle Corona des dortigen Gesundheitsministeriums dazu eindeutig geäußert: „Es gibt keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der Therapiesitzungen im Behandlungsraum.“

Es bleibt also weiterhin der Mindestabstand das entscheidende Kriterium. Sollten Sie diesen nicht gewährleisten können, ist die Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend.
Auf der Grundlage dieser Regelung muss letztendlich jede/r Praxisinhaber/in entscheiden, welche Maßnahmen er/sie ergreift. Alle die, die die Bedeckung von Mund und Nase für erforderlich halten, möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es neben der Mund-Nase-Bedeckung auch Schutzvisiere im Handel gibt, die es uns ermöglichen, die Mimik unserer PatientInnen wahrzunehmen.

Prof. Alexander Kekulé hat in seinem Podcast erläutert, dass auch ein Gesichtsvisier aus transparentem Kunststoff für den Mund-Nasen-Schutz in Psychotherapiesitzungen geeignet ist, nachzulesen hier.

Auch eine Trennscheibe aus Plexiglas, ein sogenannter Spuckschutz, kann einen gewissen – nur beschränkten! – Schutz bieten.

Allerdings bleibt das Problem der feinen Ärosolen in der Luft bestehen, sodass regelmäßiges Lüften weiterhin unabdingbar ist – ebenso natürlich wie die Einhaltung der Abstandsregelung und der Hygienemaßnahmen.

Und wir dürfen nicht verschweigen, dass vor der Nutzung von Gesichtsvisieren als Ersatz für den textilen Mund-Nasen Schutz von anderer Stelle gewarnt wird. So die Stadt Köln:
„Visiere sind kein Ersatz für die in § 12a CoronaSchVO geforderte Mund-Nase-Bedeckung. Ein Visier ist eine für bestimmte Fälle notwendige Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung im medizinischen Bereich. Es wird zusammen mit einem qualifizierten Mund-Nasen-Schutz getragen. Ein Visier ohne Mund-Nasen-Schutz schützt seinen Träger in Bezug auf COVID-19 nur vor direkt anfliegenden Partikeln, nicht jedoch vor der gesamten Partikelwolke ( z.B. Husten), weil es an drei Seiten offen ist.“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestätigt diese Aussage: „Die Verwendung von Visieren kann (…) nach unserem Dafürhalten nicht als gleichwertige Alternative zur MNB angesehen werden.

Hier ein paar Hinweise zum Bezug von Visieren, die wir von Mitgliedern erhalten haben. Dies sind ausdrücklich keine Empfehlungen. Matthias Kuhn Kunststofftechnik & Design GmbH, art-decor oder auch Selbstbauanleitungen als Video vom Städtischen Klinikum Görlitz, für Plexiglasscheiben Firma Lobotec in Witten oder bei Otto-Office. Für die verlinkten Seiten übernehmen wir keine Gewähr.

Generell gilt: Bei der Entscheidung, ob Sie und Ihr/e Patien/in die Mund-Nase-Maske tragen, sollten Sie die  offiziellen Informationen der Länder und Kommunen ebenso berücksichtigen wie die Empfehlungen und Hinweise der Psychotherapeutenkammern und Kassenärztlichen Vereinigungen in Ihrer Region und sich mit Ihren PatientInnen über Ihr jeweiliges Schutzbedürfnis verständigen.

(Stand: 7.10.2020)

Welche besonderen Hygienemaßnahmen sind neben der Händedesinfektion bei der Behandlung von Kindern zu beachten und wie kann ich sie einhalten?

Das Therapie-Spielzeug sollte nach jeder Behandlung gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Alternativ können die Kinder eingeladen werden, ihr eigenes Spielzeug mitzubringen. Das Sandspiel sollte auf Grund der begrenzten Reinigungsmöglichkeiten aktuell ausgesetzt werden. Die empfohlene Abstandsregelung von mindestens 1,5 Meter sollte so weit wie möglich eingehalten werden. All diese Maßnahmen müssen mit den Kindern altersgerecht in der Therapie besprochen werden. Weitere Hinweise und Tipps finden Sie auf den FAQ-Seiten des bvvp (Link: https://bvvp.de/corona-virus/ )

Bundesvorstandsmitglied Ariadne Sartorius hat ein hilfreiches Dokument dazu erstellt: Empfehlungen zur Ansteckungsvermeidung in KJP-Praxen.

Gibt es Merkblätter zur Hygiene, die ich in der Praxis auslegen kann?

Anleitungen für das richtige Händewaschen – abgestimmt auf verschiedene Altersgruppen und in verschiedenen Sprachen verfügbar – finden Sie zum Herunterladen auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die Bundeszentrale bietet außerdem hier Aufkleber, Plakate und Broschüren zur Hygiene allgemein, die besonders für KJP-Praxen geeignet sind.

Für  die spezielle Situation in Kinder- und Jugendlichentherapiepraxen hat unser Vorstandsmittglied Frau Sartorius hilfreiche Vorsorgetipps aus Ihrem Praxisalltag zusammengestellt: Empfehlungen zur Ansteckungsvermeidung in KJP-Praxen.

Ich kann in meiner Praxis Abstand halten: Dürfen PatientInnen also zu mir kommen, wenn sie es möchten?

Ja, es ist nicht verboten, psychotherapeutische Behandlungen in der Praxis durchzuführen. Es gilt grundsätzlich: Die Entscheidung liegt bei Ihnen als approbierte Behandlerin oder approbierter Behandler.

Praxen für Psychotherapie sind den Praxen der niedergelassenen Ärzteschaft gleichgestellt. Ihre PatientInnen können also wie PatientInnen von niedergelassenen Ärzten Ihre Praxis aufsuchen und sich gemäß den Hygienevorschriften und dem Abstandsgebot dort aufhalten. Sie brauchen keine Überweisung, kein ärztliches Attest und auch keine Notwendigkeitsbescheinigung.

Zu den Hygienevorschriften in der Praxis lesen Sie gerne auch unsere FAQ Welche Hygienemaßnahmen sind empfohlen?

Welche Hygienemaßnahmen in der Praxis werden empfohlen?

Wie können Sie Ansteckungen in der Psychotherapeutischen Praxis vorbeugen?

Hier finden Sie einen empfehlenswerten Hygieneleitfaden der KV und KBV.

Ein Merkblatt zum Infektionsschutz können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: Merkblatt Infektionsschutz Coronavirus, ggf. auch zur Auslage in Ihrer Praxis.

Für  die spezielle Situation in Kinder- und Jugendlichentherapiepraxen hat unser Vorstandsmittglied Frau Sartorius hilfreiche Vorsorgetipps aus Ihrem Praxisalltag zusammengestellt: Empfehlungen zur Ansteckungsvermeidung in KJP Praxen.

 

Gibt es konkrete Hinweise zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen für psychotherapeutische Praxen?

Die gibt es: Links dazu finden Sie unten.

Generell gilt weiterhin: Soweit es die äußeren Umstände erlauben, müssen wir PsychotherapeutInnen physisch für Patientinnen und Patienten erreichbar bleiben. Insbesondere in Akutfällen und gerade in Zeiten, die die psychische Belastbarkeit zunehmend herausfordern, ist eine therapeutische Konstante auch vor Ort besonders wichtig, betont die KBV. Die Durchführung von Gruppentherapien ist weiterhin zulässig, da es sich hierbei um medizinisch notwendige Maßnahmen handelt. Ob eine Durchführung weiterhin zumutbar ist, müssen wir TherapeutInnen selbst abwägen. Das heißt natürlich: kritisch prüfen, ob es unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich ist. Um Infektionsrisiken in den Praxen zu reduzieren (z. B. durch Hygiene-Regeln), sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Hilfreiche Informationen sind auf den Informationsseiten der KBV, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Robert Koch-Institutes (RKI) zu finden:

Allgemeine Informationen zu Hygiene-Regeln des BZgA

Informationsseite der KBV zum Coronavirus

Informationsseite der KBV zur Videosprechstunde

Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte (Info-Grafik des RKI):

› Häufige Fragen beantwortet das RKI

Lesen Sie dazu auch unsere FAQ: „Müssen Psychotherapeuten Masken tragen?“