FAQ zur Telefonbehandlung

Wurden die Corona-Sonderregelungen, die für Privatpatient*innen gelten, verlängert?
Eine Verlängerung der Regelungen in Bezug auf Privatpatient*innen und Beihilfe wurde zunächst bis zum Jahresende 2021 beschlossen. Privat-Versicherte können längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind aber nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese leicht geänderte Sonderregelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021. Für psychotherapeutische Leistungen zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung gemäß den Nummern 801, 807, 808, 860, 885 GOÄ ist als Abrechnungsvoraussetzung grundsätzlich der unmittelbare persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient erforderlich; Abweichungen von diesem Grundsatz sind, sofern es sich aus Umständen im Rahmen der COVID-19-Pandemie ergibt, zunächst befristet bis zum 31.12.2021 für besondere Ausnahmefälle und unter besonderer Beachtung der berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten zulässig. Die einzelnen Leistungen sind über die jeweilige Gebührenposition berechnungsfähig. Auch die Berechnung aufwändiger Hygienemaßnahmen wurde zunächst bis zum 31.12.2021 verlängert – allerdings soll die Nummer 245 GOÄ nur zum einfachen Satz (6,41 Euro) abgerechnet werden. Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen wird die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ nach Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich sein! Aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen hätten die Beteiligten keine Notwendigkeit einer weiteren Verlängerung der Abrechnungsempfehlung mehr gesehen, teilte uns nun auf unsere ausdrückliche Nachfrage hin die Bundesärztekammer mit. Es bestehe allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen. Hier erhalten Sie weitere Informationen: Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/ Weitere Informationen erhalten Mitglieder in unserem Info Kompakt „20210923 Info Aktuell: Wichtige Beschlüsse des Bewertungsausschusses“ im internen Bereich „Mein bvvp“.

(Stand: 24.06.2021)

Stimmt es, dass die Regelungen zur Ausweitung der telefonischen Konsultationen bis Jahresende 2021 verlängert wurden?

Ja, GKV-Patient*innen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, dürfen (zunächst befristet bis zum Jahresende 2021) über Telefon behandelt werden. Dafür wird die Telefonziffer 01433 genutzt. Mitglieder finden zu den Abrechnungsdetails eine Mitglieder-Information im internen Bereich der Homepage „Mein bvvp“.

Noch bis Jahresende 2021 können Privatpatint*innen längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Patient*innen können pandemiebedingt die Praxis nicht aufsuchen oder es ist ihnen pandemiebedingt nicht zumutbar. Es steht dem Patienten / der Patientin keine Videoübertragungsmöglichkeit zur Verfügung und die Versorgung kann anderweitig nicht erfolgen. Die Begründungen sind in der Rechnung anzugeben.

Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ nach Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich ! Es besteht allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

Weitere Informationen erhalten Mitglieder in unserem Info Kompakt „20210923 Info Aktuell: Wichtige Beschlüsse des Bewertungsausschusses“ im internen Bereich „Mein bvvp“.

Darf ich bei neuen Patient*innen psychotherapeutische Leistungen am Telefon erbringen?

Ja, Patient*innen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, können Sie über Telefon behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433 genutzt. Zu beachten ist aber, dass es in einigen KVen dadurch zur Absenkung der Quotierung der Leistungen aus der MGV kommt. Mitglieder finden zu den Abrechnungsdetails eine Mitglieder-Information im internen Bereich der Homepage „Mein bvvp“.

Die Ziffer darf allerdings auch weiterhin nur bei bekannten Patient*innen angesetzt werden. Als „bekannt“ gelten Patient*innen, wenn sie in den letzten sechs Quartalen oder dem laufenden Quartal mindestens einmal in der Praxis waren.

Auch Privatversicherte dürfen längere Behandlungen per Telefon erhalten. Statt bisher 40 Minuten sind allerdings nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese leicht geänderte Sonderregelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 und ist zunächst bis zum Jahresende 2021 befristet.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Patient*innen können pandemiebedingt die Praxis nicht aufsuchen oder es ist ihnen pandemiebedingt nicht zumutbar. Es steht dem Patienten / der Patientin keine Videoübertragungsmöglichkeit zur Verfügung und die Versorgung kann anderweitig nicht erfolgen. Die Begründungen sind in der Rechnung anzugeben.

Weitere Informationen erhalten Mitglieder in unserem Info Kompakt „20210923 Info Aktuell: Wichtige Beschlüsse des Bewertungsausschusses“ im internen Bereich „Mein bvvp“.

Bei der Behandlung von PKV-Versicherten gilt:

  • Es kann weiterhin der Hygienezuschlag A245 zum einfachen Satz (6,41 Euro) für jede face-to-face Sitzung / jedes persönliche Gespräch in der Praxis abgerechnet werden.
  • Alle Leistungen, auch Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung, können per Video erbracht werden.

Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen wird die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ nach Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich sein! Aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen hätten die Beteiligten keine Notwendigkeit einer weiteren Verlängerung der Abrechnungsempfehlung mehr gesehen, teilte uns nun auf unsere ausdrückliche Nachfrage hin die Bundesärztekammer mit. Es bestehe allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

Darf ich die psychotherapeutischen Gesprächsleistungen des Kapitels 35 noch per Telefon abrechnen?

Ja, GKV-Patient*innen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, können Sie (zunächst befristet bis zum Jahresende 2021) über Telefon behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433 genutzt. Zu beachten ist aber, dass es in einigen KVen dadurch zur Absenkung der Quotierung der Leistungen aus der MGV kommt.

Auch Privat-Versicherte können während der zweiten Corona-Welle weiterhin längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind aber nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden.

Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ seit Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich! Es besteht allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

Übernehmen die privaten Krankenkassen auch die Kosten für Telefonbehandlungen?

Ja, Privatversicherte können zunächst noch bis zum Jahresende 2021 längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. 

Im März teilte der Verband der Privaten Krankenversicherung PKV mit, dass die tariflichen Bestimmungen der meisten PKV-Verträge keinerlei Einschränkungen bei der Behandlung privat Versicherter via Videosprechstunde vorsehen.

Weiter heißt es dort: „Auch einer – ggf. analogen – Abrechnung der einschlägigen Ziffern der ärztlichen Gebührenordnung GOÄ steht nichts im Wege. In der PKV sind Videosprechstunden seit jeher nach Maßgabe der medizinischen Notwendigkeit im vereinbarten Umfang ohne Budgetbeschränkungen möglich.“

Die GOÄ kenne die „Beratung auch mittels Fernsprecher“ nach der Nr. 1 und die „Eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Beratung – auch mittels Fernsprecher“ nach GOÄ-Nr. 3. Von daher seien auch telefonische Sprechstunden gebührenrechtlich unproblematisch.“

Bei der Behandlung von PKV-Versicherten gilt nun – zunächst bis zum Jahresende 2021:

  • Alle Leistungen, auch Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung, können per Video erbracht werden.

Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ seit Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich! Aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen hätten die Beteiligten keine Notwendigkeit einer weiteren Verlängerung der Abrechnungsempfehlung mehr gesehen, teilte uns nun auf unsere ausdrückliche Nachfrage hin die Bundesärztekammer mit. Es bestehe allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

 

Kann ich auch Telefonbehandlungen machen und wie werden diese vergütet?

GKV-Patient*innen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, können Sie (zunächst befristet bis zum Jahresende 2021) über Telefon behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433 genutzt. Alle Infos zur Abrechnung finden Sie auch in einer Mitglieder-Information im internen Bereich unserer Homepage „Mein bvvp“.

Auch Privat-Versicherte können weiterhin längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind aber nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese Sonderregelung ist bis zum Jahresende 2021 befristet.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Patient*innen können pandemiebedingt die Praxis nicht aufsuchen oder es ist ihnen pandemiebedingt nicht zumutbar. Es steht dem Patienten / der Patientin keine Videoübertragungsmöglichkeit zur Verfügung und die Versorgung kann anderweitig nicht erfolgen. Die Begründungen sind in der Rechnung anzugeben.

Doch Achtung: Für längere telefonische Beratungen wird die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ nach Ablauf des 2. Quartals nicht mehr möglich sein! Aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen hätten die Beteiligten keine Notwendigkeit einer weiteren Verlängerung der Abrechnungsempfehlung mehr gesehen, teilte uns nun auf unsere ausdrückliche Nachfrage hin die Bundesärztekammer mit. Es bestehe allerdings nach wie vor die Möglichkeit, (auch längere) Beratungsleistungen per Telefon regulär über die Nr. 3 bzw. 1 GOÄ (ggf. mit einem erhöhten Gebührensatz) abzurechnen.

Weitere Informationen erhalten Mitglieder in unserem Info Kompakt „20210923 Info Aktuell: Wichtige Beschlüsse des Bewertungsausschusses“ im internen Bereich „Mein bvvp“.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Behandlung von Privatversicherten:

Link zur Bundesärztekammer: https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/