FAQ Maskenpflicht

Ist es wahr, dass die Maskenpflicht in Hessen seit 4. Mai auch für PsychotherapeutInnen gilt?

von Ingrid Kaech
  • 6. Mai 2020

Ja, auch das Land Hessen hat nun mit Wirkung vom 4. Mai für Besucher von Psychotherapie-Praxen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend angeordnet. Durch die kurzfristige Änderung der entsprechenden Verordnung müssen PraxisinhaberInnen und –angestellte sowie PatientInnen seit dem 4. Mai 2020 eine Bedeckung tragen, die „geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern“. Hierzu reicht bereits ein Tuch oder Schal, den sich die Patientin oder der Patient während seines Aufenthaltes umbindet. Verstöße gegen die Verordnung können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Die Psychotherapeutenkammer Hessen informiert in ihrem Newsletter aktuell über die Ausnahmen von der Maskenpflicht. Diese „gelten für Kinder unter sechs Jahren sowie bei Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Das Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung ist gestattet, soweit es für die Inanspruchnahme einer ärztlichen oder pflegerischen Dienstleistung notwendig ist. Ob dies der Fall ist, wenn die Psychotherapeutin oder Psychotherapeut die Mimik des Patienten beurteilen möchte, ist derzeit ungeklärt und kann wohl nur im Einzelfall gelten. Sollte die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut dies für unerlässlich halten, ist die sorgfältige Dokumentation dringend anzuraten.“

(Stand: 11.05.2020, 12.00 Uhr)

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Ingrid Kaech

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