FAQ Maskenpflicht

Stimmt es, dass es seit 1. Juli in Baden-Württemberg veränderte Regelungen zur Maskenpflicht und Gruppe gelten?

von Ingrid Kaech
  • 5. Juni 2020

Ja, die Landesregierung Baden-Württemberg hat zum 1. Juli ihre ursprüngliche Corona-Verordnung überarbeitet. Durch diese Neufassung sollte den landesweiten Lockerungen Rechnung getragen werden.
Wichtigste Punkte für Psychotherapeutoische Praxen:

Die Aufforderung zum Abstandhalten wurde in ein „allgemeines Abstandsgebot“ umgewandelt und festgeschrieben. Demnach ist zwischen 2 Personen grundsätzlich 1,50 m Abstand zu halten.
Gruppen sind unter Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebotes von 1,50 m bis 20 Personen zulässig. Dies gilt damit selbstverständlich auch für psychotherapeutische Gruppen sowie Supervisionsgruppen.
Weiterhin Bestand hat die Maskenpflicht, wobei die bisherigen Ausnahmen für psychotherapeutische Praxen nun offiziell in §3, Abs.2 der Verordnung festgeschrieben wurden.
„Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht … in Praxen …, sofern die Behandlung, Dienstleistung oder Therapie dies erfordert.“

Dies bedeutet, dass Sie in der konkreten Behandlungssituation unter Wahrung des Abstandes keine Maske tragen müssen. In allen anderen Praxisabläufen beziehungsweise wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, ist die Maske jedoch vorgeschrieben.

Den genauen Wortlaut der Verordnung können Sie hier nachlesen:  Corona-Verordnung seit 1. Juli 2020.

 

 

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Ingrid Kaech

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