FAQ Entschädigung

FAQ zum Thema Entschädigung für Praxisausfall usw.

Was gilt für angestellt tätige Psychotherapeut*innen in der Coronakrise?

von Ingrid Kaech
  • 26. März 2020

Bei einer bestätigten Coronavirus-Infektion – mit Symptomen – wird Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine Arbeitsunfähigkeit (AU) ausstellen. Während der AU haben Sie in den meisten Fällen Anspruch auf die gesetzliche Entgeltfortzahlung oder auf Krankengeld. Seit August 2022 darf Sie Ihr Arzt / Ihre Ärztin auch wieder telefonisch krankschreiben. Die Sonderregelung gilt vorerst befristet bis 30. November 2022.

Zuvor sieht die Sonderregelung eine eingehende telefonische Befragung des Patienten vor. In der Praxis analysiert man also die telefonischen Schilderungen. So erhält der Krankgeschriebene eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung (AU) für sieben Tage, vorausgesetzt der Covid-19-Test ist positiv. Darüber hinaus ist eine einmalige Verlängerung für sieben weitere Kalendertage möglich, ebenfalls per Telefon.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung wurde nicht über den 25.Mai 2022 hinaus verlängert. Regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind jedoch auch danach nicht ausgeschlossen. Arbeitgeber bleiben daher aufgefordert, das Infektionsgeschehen weiter zu beobachten und bei Bedarf das betriebliche Hygienekonzept an das Infektionsgeschehen anzupassen.

Darüber hinaus beobachtet das Bundeministerium für Arbeit und Soziales das Infektionsgeschehen auch weiterhin und wird im Falle eines kritischen bundesweiten Wiederanstiegs Maßnahmen ergreifen und bekannt machen.

(Stand: 07.09.2022)

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Ingrid Kaech

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