FAQ PiA

FAQ speziell zu Fragen für PiA

Was muss ich bei der Videosprechstunde beachten?

von Ingrid Kaech
  • 24. April 2020

Auch wenn die Ausbildungsinstitute keine Kooperationspartner der KV sind, ist es notwendig, für die Videobehandlung einen von der KV zertifizierten Anbieter zu nutzen. Die aktuelle Liste der zertifizierten Anbieter findet sich auf der Seite der KBV zur Videosprechstunde.

Es ist klar, dass sich das Ausbildungsinstitut um einen passenden Anbieter kümmern muss und nicht die Ausbildungsteilnehmer*innen. Wichtig ist auch hier immer die Einhaltung der Schweigepflicht und des Datenschutzes!

Ab dem 1. Juli 2022 gilt die Obergrenze von 30 Prozent für alle per Video möglichen Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie. Sie bezieht sich somit auf die Gesamtpunktzahl der im Quartal von einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten abgerechneten Gebührenordnungspositionen des Kapitels 35, die grundsätzlich als Videobehandlung durchgeführt werden dürfen.

Nicht per Video durchgeführt werden dürfen Psychotherapeutische Sprechstunden (GOP 351519, probatorische Sitzungen (GOP 35150) und die Hypnose. Dies verbietet die Psychotherapievereinbarung, die damit der Musterberufsordnung der PP und KJP folgt, dass Eingangsdiagnostik und Aufklärung im persönlichen Kontakt zu erfolgen haben.

Ausgenommen von der neuen Regelung zur Obergrenze ist die Akutbehandlung (GOP 35152). Diese Einzelleistung darf über alle Patient*innen im Quartal betrachtet weiterhin nur zu 30 Prozent per Video stattfinden.

Weitere Informationen dazu finden Sie bei der KBV.

(Stand: 13.06.2022)

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Ingrid Kaech

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