FAQ Hygiene

Was muss in der psychotherapeutischen Praxis dokumentiert werden?

von Ingrid Kaech
  • 11. November 2020

Hier ist zu unterscheiden, ob Sie in der Praxis allein arbeiten oder Mitarbeiter*innen beschäftigen. Wenn Sie allein arbeiten, sind die Dokumentationspflichten deutlich geringer.

Wichtig ist vor allem der Hygieneplan.
Nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI sollte der Plan ein gestuftes Konzept aus Basishygienemaßnahmen (grundsätzlich im Praxisbetrieb anzuwendende Maßnahmen) und ergänzenden Pandemie-Hygienemaßnahmen enthalten.

Hinzu kommt ein Hygiene-Konzept für die Praxis, letztlich ein Plan, wie und welche Maßnahmen in der Praxis ergriffen werden sollen, um neben den im Hygieneplan enthaltenen Maßnahmen Vorsorge gegen Ansteckungen zu treffen.

Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, müssen Sie diese in den Hygieneplan und das Hygienekonzept einweisen. Dies muss dokumentiert werden. Zudem muss ein Plan festgelegt werden, wie nach einem Kontakt mit infizierten Personen umgegangen wird.

Desweiteren sind folgende Aspekte in der Praxis zu dokumentieren:
• der Impfstatus aller Tätigen
• ggf. der Genesenenstatus
• die Testergebnisse
Eine Übermittlung der Nachweise an das Gesundheitsamt ist nur nach Anforderung durch das Amt notwendig. Die Behörden können auch anonymisierte Angaben zum Anteil der geimpften Personen anfordern, die in einer Einrichtung tätig sind.

bvvp Mitglieder finden im internen Bereich der Homepage Kopiervorlagen zur Dokumentation der Tests für Gegimpfte und für Ungeimpfte als Download: https://bvvp.de/mein-bvvp/praxismaterialien/

 

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Ingrid Kaech

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