FAQ Entschädigung

FAQ zum Thema Entschädigung für Praxisausfall usw.

Welche Corona-Finanzhilfen für Freiberufler gibt es von den Bundesländern?

von Ingrid Kaech
  • 30. März 2020

Die Krise bringt auch für viele der TherapeutInnen finanzielle Nachteile. Alle Bundesländer haben Hilfsprogramme für Selbstständige und Freiberufler ins Leben gerufen. Wir haben eine Internetseite gefunden, die einen Überblick über die Soforthilfen bietet, häufig ausgezahlt als Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Übersicht der Finanzhilfen für Selbständige und Freiberufler

Natürlich machen wir auch diese Angaben ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit, auch wir sind auf Aussagen der Presse und von ExpertInnen angewiesen. Zusätzlich können kurzfristig Änderungen eintreten, sodass wir Sie bitten, sich zusätzlich immer aktuell direkt bei den entsprechenden Stellen zu informieren.

Zur Herabsetzung der Steuervorauszahlung: Die Finanzämter haben einen Vordruck zur Herabsetzung der Steuervorauszahlungen auf ihre jeweiligen Länder-Internetseiten gestellt. Mehr Infos erhalten Sie hier. Auch auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.

Es besteht die Möglichkeit, dass Kleinstunternehmer aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe mit der sogenannten Überbrückungshilfe unterstützt werden.

Die Überbrückungshilfe ist das Zuschussprogramm des Bundes für Solo-Selbstständige. Die ursprüngliche Laufzeit für die Anträge (zwischen Juni und August 2020) wurde bis zum 30. September verlängert. Spätestens dann müssen Anträge für diese sogenannte 1. Phase gestellt worden sein. Nachdem der Koalitionsausschuss das am 26.8. vereinbart hat, wurde eine 2. Phase (September bis Dezember 2020) beschlossen. Anträge sollen ab Oktober gestellt werden können. Diese Überbrückungshilfe folgte der „Soforthilfe“ und wurde im Rahmen des Nachtragshaushalts am 2. Juli vom Bundestag beschlossen. Um Geld aus dem insgesamt 25 Mrd. € umfassenden Programm zu erhalten, gelten noch strengere Bedingungen als bei der Ende Mai ausgelaufenen Soforthilfe. Weitere Infos finden Sie unter anderem auf den Seiten der Gewerkschaft VERDI

 

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Ingrid Kaech

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