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Wurden die Corona-Sonderregelungen auch für das 1. Quartal 2021 verlängert?

von Ingrid Kaech
  • 2. November 2020

Die Corona-Sonderreglungen wurden erneut und zunächst bis 31.03.2021 verlängert.

Dies gilt für:

  • die Sprechstunden und Probatorik per Video,
  • die Aufhebung der 20%-Grenzen und
  • die Umwandlung von Gruppentherapie in Einzeltherapie.

Seit 2. November 2020 ist es auch wieder möglich, die PatientInnen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, über Telefon zu behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433, die bereits aus dem zweiten Quartal bekannt ist, reaktiviert. Alle Infos zur Abrechnung finden Sie auch in einer Mitglieder-Information im internen Bereich unserer Homepage „Mein bvvp“.

Auch Versicherte der privaten Krankenversicherung können während der zweiten Corona-Welle weiterhin längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese leicht geänderte Sonderregelung, die Sie hier finden, gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021.

Die Bundesärztekammer und die PKV haben sich auch darauf geeinigt, dass die entsprechende Abrechnungsempfehlung über die Nummer 245 GOÄ (zum 1,0fachen Satz in Höhe von 6,41 EUR) bis Ende März verlängert wird.

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Ingrid Kaech

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