Jetzt wird es laut!
Der bvvp wehrt sich gemeinsam mit der gesamten Profession gegen die skandalöse Honorarabsenkung um 4,5 Prozent und die im Kabinettsbeschluss des GKV-Spargesetzes geplanten Einschnitte. Die psychotherapeutische Versorgung derart zu gefährden, ist unverantwortlich gegenüber unseren Patient*innen und eine Missachtung des gesamten Berufsstands: Wir leisten Widerstand!
Jetzt Petitionen unterzeichnen!

Gemeinsam gegen die Einsparungen in der Psychotherapie und Versorgung sichern!
Alle Informationen zu unserer Change.org-Petition „Bürgergeld-GKV-Kosten komplett aus Steuern finanzieren!“ und die aktuelle Bundestagspetition: „Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch angemessene Vergütung“ finden Sie auf der unserer Unterseite „Petitionen“.
Nach dem Kabinettsbeschluss zum GKV-Spargesetz: Mitgliederinfo
Um Petitionen und Aktionen geht es in der aktuellen Information des bvvp nach dem Kabinettsbeschluss des GKV-Spargesetzes, denn es gibt weiterhin mehr als genug Grund für laute und leise Protestaktionen aller Art! Lesen Sie hier das aktuelle Infopapier – mit Hinweisen auf die im Folgenden dargestellten Petitionen, auf neues Infomaterial oder unsere Meet your Expert-Veranstaltung.
bvvp gegen neue Vernebelungsstrategie des GKV-Spitzenverbands
Der Verband kritisiert aufs Schärfste die in einem Artikel des E-Magazin „90 Prozent“ zum Ausdruck kommenden Falschaussagen zur Psychotherapie. Erneut würden irreführende Zahlen, Halbwahrheiten und gezielt verzerrte Darstellungen in Umlauf gebracht, um die massive Abwertung psychotherapeutischer Leistungen zu rechtfertigen.
Sparprotest - immer gemeinsam mit Verbänden und Organisationen der Profession
Verbändebündnis GK II: Keine Kürzungen bei Psychotherapie – Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung!
Auch das Verbändebündnis Gesprächskreis II – bestehend aus fast 40 psychotherapeutischen Fach- und Berufsverbänden – positioniert sich in einer Resolution gegen die Honorarkürzungen und fordert die Politik auf, sich für die Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung stark zu machen.
Lesen Sie hier die ganze Resolution des Gesprächkreises II (GK II) und das flankierende Faktenblatt zur Vergütung
Bündnis Gesundheit bemängelt Pläne des GKV-Spargesetzes
Auch das Bündnis Gesundheit, dem auch der bvvp angehört, hat eine Resolution zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) herausgebracht. Das Bündnis vieler Gesundheitsverbände betont darin, das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werde in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht.
9-Punkte-Erklärung der Organisationen gegen GKV-Spargesetz
Und der bvvp forderte auch im Rahmen einer 9-Punkte-Erklärung der psychotherapeutischen und psychiatrischen Organisationen, Berufsverbände und Fachgesellschaften: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz jetzt stoppen – Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen fair und zukunftsfest sichern.
Lesen Sie das gemeinsame Positionspapier
Nach Honorarkürzung weitere Einschnitte befürchtet
Was bringt das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz?
Nach der Abwertung der meisten unserer Leistungen um 4,5 Prozent, droht nun mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein weiterer massiver Einschnitt. Nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Sparempfehlungen der Finanzkommission wurde am 16. April der Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“ erstellt, der die meisten der 66 Ideen aufgenommen hat. Lesen Sie in unserer Mitgliederinformation, was jetzt auf die Profession und die psychotherapeutische Versorgung insgesamt zukommen könnte!
Kleine Berufskunde: So sind die Psychotherapeut*innen in den KV-Gremien vertreten
In diversen Kanälen der Sozialen Medien tauchen derzeit Forderungen auf, dass die Fachgruppe der Psychotherapeut*innen endlich in den KVen und der KBV und vor allem im Bewertungsausschuss eine ordentliche Vertretung brauche. Daher nun ein aufklärender Text zur Frage, wie unsere Profession derzeit vertreten ist.
Termine – Jetzt aktiv werden!

Wir informieren Sie hier zeitnah über alle uns bekannten Aktionen und Demonstrationen, die in Planung sind!
Unterstützen Sie weiterhin Ihre Profession! Geben Sie aktuelle Infos zu ansteheden Protestaktionen weiter an bvvp@bvvp.de
Deggendorf: 16.05.26, t.b.a.
Die Kürzungen betreffen auch die Finanzierung der Weiterbildung! Das PtW-Forum und die PsyFaKo haben deshalb zum Aktionsmonat Mai aufgerufen. Alle weiteren Infos, Uhrzeiten und Startpunkte der Demos finden Sie auf unser Sonderseite zur noch immer ausstehenden Finanzierung der Weiterbildung „Psychotherapie ist unersetzlich“.
Demotermine zur Finanzierung der Weiterbildung:
Köln: 17.05.26, 15 Uhr, Heumarkt
Trier: 20.05.26, 17 Uhr, Domfreihof
Tübingen: 20.05.26, 18 Uhr, Holzmarkt
Konstanz: 20.05.26, 17 Uhr, Herosé-Park
Neuruppin: 20.05.26, 18 Uhr, Am Alten Gymnasium
Berlin: 21.05.26, 15 Uhr, Paul-Löbe-Allee, Reichstag
Leipzig: 29.05.26, 16:30 Uhr, Augustusplatz
Göttingen: 30.05.26, 12:30 Uhr, Gänseliesel
Jena: 30.05.26, 14 Uhr, Johannistor
(Alle Daten hier ohne Gewähr, bitte prüfen Sie diese auf den Infoportalen der regionalen Aktionsbündnisse auf Aktualisierung.)
Demoplakate zum Download
Hier finden Sie eine Fülle an Druckvorlagen für Ihre Protestaktionen gegen die Honorarkürzungen.

Jetzt herunterladen!
Farbige Plakate (A4):
Finger weg vom Honorar! (Querformat)
Finger weg vom Honorar! (Ab hier Hochkantformat)
Streicht minus 4,5 %! Keine Abwertung unserer Leistungen (1)
Streicht minus 4,5 %! Keine Abwertung unserer Leistungen (2)
Abwertung der Leistungen = Abwertung der Patient*innen
Wir lassen uns nicht abwerten! (1)
Wir lassen uns nicht abwerten! (2)
Eure Kürzung: Heute sparen – morgen draufzahlen!
100 % Sparpolitik = 0 % Respekt (ohne Schnittmarken)
100 % Sparpolitik = 0 % Respekt (mit Schnittmarken)
Farbiges Plakat (A2)
100 % Sparpolitik = 0 % Respekt (ohne Schnittmarken)
100 % Sparpolitik = 0 % Respekt (mit Schnittmarken)
Schwarz-weiße Plakate (A4):
Finger weg vom Honorar! (Querformat)
Finger weg vom Honorar! (ab hier Hochkantformat)
Streicht minus 4,5 %! Keine Abwertung unserer Leistungen
Abwertung der Leistungen = Abwertung der Patient*innen
Wir lassen uns nicht abwerten!
Eure Kürzung: Heute sparen – morgen draufzahlen!
Rote Karte für die Gesundheitspolitik (A5)
Erfolgreiche Demos am ersten bundesweiten Aktionstag 15. April!


Die zentrale Großdemonstration eines breiten Verbändebündnisses gegen die geplanten Eingriffe und Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie fand in Berlin statt.
Zur Pressemitteilung des Verbändebündnisses nach der Demo.
Übergabe eines Infopapiers
an den GKV-Spitzenverband – das sind die Fakten:
Die Profession begegnete den Falschbehauptungen und Kürzungen der Krankenkassen zur Situation der Psychotherapie mit einem ausführlichen Infopapier, das die tatsächliche Realität abbildet. Im Rahmen der Großdemonstration am 15.04. wurde es an den GKV-Spitzenverband adressiert.
Lesen Sie hier die Thesen des Infopapiers.
Und hier die ausführliche Fassung.
Offener Brief: jetzt unterzeichnen!
Auch weiterhin kann der offene Brief an Bundesgesundheitsministerin Warken zur psychotherapeutischen Versorgung unterzeichnet werden, der die Kritikpunkte ebenfalls sehr gut adressiert. Es sind bereits über 23.000 Unterschriften zusammengekommen. Unterstützen Sie jetzt auch dieses Initiative engagierter Kolleg*innen!
Und hier finden Sie weitere Informationen – auch zum aktuellen Zeichnungsstand.
Schreiben Sie Protestbriefe an die Politik
Verfassen Sie Beschwerdebriefe und richten Sie Ihren Protest über die unzumutbaren Kürzungen und die von der Gesundheitspolitik geplanten Sparmaßnahmen direkt an die Gesundheitspolitiker*innen.
Wir haben für Sie hier ein Musteranschreiben zur persönlichen Anpassung und eine Adressliste mit direkter Kontaktmöglichkeit zusammengestellt.
Erheben Sie jetzt Ihre Stimme und machen Sie deutlich: Jetzt wird es erst recht laut!
Aufruf: Petition unterschreiben!
Nehmen Sie teil an den laufenden Protestaktionen und unterschreiben Sie die aktuelle Change.org-Petition der Initiatorin Johanna Jung gegen die Kürzung psychotherapeutischer Leistungen. Die Petition hat bereits über 566.000 Stimmen erhalten.
Unterstützen Sie die Aktion und tragen Sie dazu bei, dass noch mehr Menschen unterzeichnen. Hier geht zur Petition.
Ihr Praxisaushang zu den Honorarkürzungen und den Sparmaßnahmen
Jetzt hier herunterladen und aushängen!
Den Praxisaushang können Sie auch gerne an Nichtmitglieder weiterleiten.
Aus dem Kontext gerissen: GKV benutzt Positionspapier
Die Delegiertenversammlung des bvvp hatte bereits 2023 ein Positionspapier zur psychotherapeutischen Versorgung verabschiedet, das in einem Artikel der stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Böker im Magazin des bvvp aufgegriffen wurde. Passagen daraus ohne den Gesamtkontext für eigene Zwecke zu nutzen, wie dies der GKV-Spitzenverband derzeit tut, ist unseriös und inakzeptabel. Deshalb stellen wir Ihnen hier gerne das vollständige Positionspapier und den PPP-Artikel zur Verfügung.
Hilfreiche Hintergrundmaterlialien
Lesen Sie das Beschwerdepapier gegen den GKV-Spitzenverband beim Deutschen PR-Rat eines Psychotherapeutenbündnisses.
Informieren Sie sich im AXA Mind Health Report (2025) die weitere Verschlechterung der psychischen Gesundheit weltweit (IPSOS Studie, 2025).
Starkes Signal bei der Frühjahrs-DV gegen die Honorarabwertung
Die Delegierten des bvvp setzten auf der Frühjahrsversammlung im März ein starkes Zeichen gegen die Honorarkürzung psychotherapeutischer Leistungen.
Bei der Verabschiedung der Resolution gegen die Kürzungen zeigen die Delegierten die rote Karte.

Lesen Sie hier die Resolution „Jetzt wird es laut“: Gegen die Abwertung der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen.
In der Pressemitteilung vom 20. März 2026 zur Resolution begrüßt der bvvp auch ausdrücklich die Klage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gegen den am 11. März verabschiedeten Kürzungsbeschluss der psychotherapeutischen Leistungen durch den Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) und richtet die scharfe Kritik an der Abwertung der psychotherapeutischen Leistungen aus der Resolution an die Politik.
KBV reicht Klage beim Landessozialgericht ein!
Grund zur Freude: Das ist ein sehr wichtiger Schritt, denn jetzt kommt diese skandalöse Abwertung schnell vor das Gericht. Der bvvp ist dabei! Danke an die KBV für den Einsatz!
Der Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses, das Honorar für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent zu kürzen, hat für massive Kritik und großen Protest gesorgt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat gegen den Beschluss gestimmt und hat vor, nun Klage einzureichen. In einem Videointerview führt der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, aus, wieso diese Maßnahme nötig ist.
Lesen Sie auch die Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 19.03.2026: Paukenschlag: KBV klagt gegen massive Kürzungen psychotherapeutischer Leistungen
Unsere Positionen
PRESSEMITTEILUNGEN:
Wir wehren uns gegen weitere Eingriffe: Das Papier der Finanzkommission, die vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzt wurde und Empfehlungen zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen erarbeiten sollte, schlägt nicht nur die Streichung der Zuschläge für die sogenannte Kurzzeittherapie vor, sondern auch die Wiedereinbudgetierung der Psychotherapie in die sogenannte morbiditätsbedingte Gesamtvergütung. Der bvvp verurteilt in seiner Pressemitteilung vom 1. April diese Vorschläge aufs Schärfste.
Der bvvp und die DPtV haben zudem an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine juristische Stellungnahme geschickt und fordern in dem Schreiben an Nina Warken das BMG auf, den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM), die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen betreffend, auf Beanstandung zu überprüfen.
Lesen Sie jetzt die aktuelle gemeinsame Pressemitteilung der DPtV und des bvvp vom 18. März 2026:
„Honorarkürzung völlig willkürlich!“ Psychotherapeut*innen fordern BMG auf, Beschluss zu beanstanden
Als Anlage haben wir für Sie hier auch das Schreiben an die Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken beigefügt:
Anlage: Aufforderungsschreiben zur Beanstandung des Beschlusses des erweiterten Bewertungsausschuss vom 11.03.2026
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Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat die Vergütung der ambulanten Psychotherapie auf Drängen der Krankenkassen um 4,5 Prozent abgewertet.
Wir werden das in keiner Weise hinnehmen! Der bvvp wird sich mit der gesamten Profession wehren. Denn die Kürzung wird sich auch auf das Angebot an Psychotherapie für unsere Patient*innen auswirken und die Versorgungssituation für psychisch Erkrankte verschlechtern.
Lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung der DPtV und des bvvp vom 12. März 2026:
Mitgliederinformationen
bvvp-Schnellinfo: Aufruf des Verbändebündnisses zur Großdemonstration in Berlin (7. April 2026)
Info Aktuell: Aktionsplan nach skandalöser Abwertung der ambulanten psychotherapeutischen Leistungen (13. März 2026)
bvvp-Schnellinfo: Deutliche Abwertung der psychotherapeutischen Leistungen – nun werden alle Mittel des Kampfes aktiviert! (11. März 2026)
Inakzeptabel!

„Wir werden die Abwertung in keiner Weise hinnehmen und uns gegen die jahrzehntelange Benachteiligung wehren. Die Krankenkassen entziehen der ambulanten Versorgung psychisch erkrankter Menschen damit jährlich einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Das wird sich auf das Angebot ambulanter Psychotherapie auswirken und die psychotherapeutische Versorgungssituation weiter verschlechtern. Wir werden alle rechtlichen Mittel gegen diesen Beschluss prüfen.“
Ulrike Böker, Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)