Jetzt wird es laut!

Der bvvp wehrt sich gemeinsam mit der gesamten Profession gegen die skandalöse Honorarabsenkung um 4,5 Prozent, die auf Druck der Krankenkassen beschlossen wurde. Die psychotherapeutische Versorgung für eine minimale Ersparnis zu gefährden, ist unverantwortlich gegenüber unseren Patient*innen und eine Missachtung des gesamten Berufsstands: Wir wehren uns!

Erfolgreiche Demos am 15. April, dem bundesweiten Aktionstag!

Die zentrale Großdemonstration eines breiten Verbändebündnisses gegen die geplanten Eingriffe und Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie fand in Berlin statt.

Zur Pressemitteilung des Verbändebündnisses nach der Demo.

Übergabe eines Infopapiers
an den GKV-Spitzenverband – das sind die Fakten:

Die Profession begegnete den Falschbehauptungen und Kürzungen der Krankenkassen zur Situation der Psychotherapie mit einem ausführlichen Infopapier, das die tatsächliche Realität abbildet. Im Rahmen der Großdemonstration am 15.04. wurde es an den GKV-Spitzenverband adressiert.

Lesen Sie hier die Thesen des Infopapiers.

Und hier die ausführliche Fassung.

Termine – Jetzt aktiv werden!

Wir informieren Sie zeitnah über alle uns bekannten Aktionen und Demonstrationen, die in Planung sind!

Unterstützen auch Sie Ihre Profession! Geben Sie Infos weiter an bvvp@bvvp.de 

15.04., 13 Uhr – Paul-Löbe-Allee, zwischen Paul-Loebe-Haus und Reichstagsgebäude – Berliner Großdemo der Berufsverbände und Vertretungen unserer Profession

15.04., 13 Uhr – Rathausmarkt – Hamburg

15.04., 13 Uhr – Sendlinger Tor – München

15.04., 13 Uhr – Mauritiusplatz – Wiesbaden

15.04., 13 Uhr – Schlossplatz – Stuttgart

15.04., 13 Uhr – Marktplatz – Bremen

15.04., 13 Uhr – Martin-Luther-Platz, Kundgebung 15 Uhr Landtag – Düsseldorf

15.04., 14 Uhr – Kröpcke – Hannover

15.04., 15:30 Uhr – Schevenbrücke/Holstenstraße – Kiel

15.04., 16 Uhr – Porta-Nigra-Platz –Trier

15.04., 16 Uhr – Eichhornstraße –Würzburg

18.04., 11 Uhr – Hauptbahnhof – Münster

18.04., 14 Uhr – Platz der 11 Frauen – Kassel

18.04., 16 Uhr – auf dem Münsterplatz – Ulm

(Alle Daten hier ohne Gewähr, bitte prüfen Sie diese auf den Infoportalen der regionalen Aktionsbündisse auf Aktualisierung.)


Die Kürzungen betreffen auch die Finanzierung der Weiterbildung! Auch hier gibt es neue Demotermine:

München: Fr. 08.05.26, Start um 17 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz 1

Bamberg: Sa. 09.05.26, Start um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz

 

Demoplakate zum Download

Schreiben Sie Protestbriefe an die Politik

Verfassen Sie Beschwerdebriefe und richten Sie Ihren Protest über die unzumutbaren Kürzungen direkt an die Gesundheitspolitiker*innen.

Wir haben für Sie hier ein Musteranschreiben zur persönlichen Anpassung und eine Adressliste mit direkter Kontaktmöglichkeit zusammengestellt.

Erheben Sie jetzt Ihre Stimme und machen Sie deutlich: Jetzt wird es laut!

Aufruf: Petition unterschreiben!

Nehmen Sie teil an den laufenden Protestaktionen und unterschreiben Sie die aktuelle Change.org-Petition der Initiatorin Johanna Jung gegen die Kürzung psychotherapeutischer Leistungen. Die Petition hat bereits über 566.000 Stimmen erhalten.

Unterstützen Sie die Aktion und tragen Sie dazu bei, dass noch mehr Menschen unterzeichnen. Hier geht zur Petition.

Ihr Praxisaushang zu den Honorarkürzungen als Download

Jetzt hier herunterladen und aushängen!

Den Praxisaushang können Sie auch gerne an Nichtmitglieder weiterleiten.

Aus dem Kontext gerissen: GKV benutzt Positionspapier

Die Delegiertenversammlung des bvvp hatte bereits 2023 ein Positionspapier zur psychotherapeutischen Versorgung verabschiedet, das in einem Artikel der stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Böker im Magazin des bvvp aufgegriffen wurde. Passagen daraus ohne den Gesamtkontext für eigene Zwecke zu nutzen, wie dies der GKV-Spitzenverband derzeit tut, ist unseriös und inakzeptabel. Deshalb stellen wir Ihnen hier gerne das vollständige Positionspapier und den PPP-Artikel zur Verfügung.

Hilfreiche Hintergrundmaterlialien

Lesen Sie das Beschwerdepapier gegen den GKV-Spitzenverband beim Deutschen PR-Rat eines Psychotherapeutenbündnisses.

Informieren Sie sich im AXA Mind Health Report (2025) die weitere Verschlechterung der psychischen Gesundheit weltweit (IPSOS Studie, 2025).

Starkes Signal bei der Frühjahrs-DV gegen die Honorarabwertung

Die Delegierten des bvvp setzen auf der Frühjahrsversammlung ein starkes Zeichen gegen die Honorarkürzung psychotherapeutischer Leistungen.

Bei der Verabschiedung der Resolution gegen die Kürzungen zeigen die Delegierten die rote Karte.

Lesen Sie hier die Resolution „Jetzt wird es laut“: Gegen die Abwertung der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen.

In der Pressemitteilung vom 20. März 2026 zur Resolution begrüßt der bvvp auch ausdrücklich die Klage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gegen den am 11. März verabschiedeten Kürzungsbeschluss der psychotherapeutischen Leistungen durch den Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) und richtet die scharfe Kritik an der Abwertung der psychotherapeutischen Leistungen aus der Resolution an die Politik.

 

KBV reicht Klage beim Landessozialgericht ein!

Grund zur Freude: Das ist ein sehr wichtiger Schritt, denn jetzt kommt diese skandalöse Abwertung schnell vor das Gericht. Der bvvp ist dabei! Danke an die KBV für den Einsatz!

Der Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses, das Honorar für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent zu kürzen, hat für massive Kritik und großen Protest gesorgt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat gegen den Beschluss gestimmt und hat vor, nun Klage einzureichen. In einem Videointerview führt der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, aus, wieso diese Maßnahme nötig ist.

Lesen Sie auch die Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 19.03.2026: Paukenschlag: KBV klagt gegen massive Kürzungen psychotherapeutischer Leistungen

Unsere Positionen

PRESSEMITTEILUNGEN:

Wir wehren uns gegen weitere Eingriffe: Das Papier der Finanzkommission, die vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzt wurde und Empfehlungen zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen erarbeiten sollte, schlägt nicht nur die Streichung der Zuschläge für die sogenannte Kurzzeittherapie vor, sondern auch die Wiedereinbudgetierung der Psychotherapie in die sogenannte morbiditätsbedingte Gesamtvergütung. Der bvvp verurteilt in seiner Pressemitteilung vom 1. April diese Vorschläge aufs Schärfste.

Der bvvp und die DPtV haben zudem an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine juristische Stellungnahme geschickt und fordern in dem Schreiben an Nina Warken das BMG auf, den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM), die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen betreffend, auf Beanstandung zu überprüfen.

Lesen Sie jetzt die aktuelle gemeinsame Pressemitteilung der DPtV und des bvvp vom 18. März 2026:

„Honorarkürzung völlig willkürlich!“ Psychotherapeut*innen fordern BMG auf, Beschluss zu beanstanden

Als Anlage haben wir für Sie hier auch das Schreiben an die Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken beigefügt:

Anlage: Aufforderungsschreiben zur Beanstandung des Beschlusses des erweiterten Bewertungsausschuss vom 11.03.2026
__________________________________________________________

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat die Vergütung der ambulanten Psychotherapie auf Drängen der Krankenkassen um 4,5 Prozent abgewertet.

Wir werden das in keiner Weise hinnehmen! Der bvvp wird sich mit der gesamten Profession wehren. Denn die Kürzung wird sich auch auf das Angebot an Psychotherapie für unsere Patient*innen auswirken und die Versorgungssituation für psychisch Erkrankte verschlechtern.

Lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung der DPtV und des bvvp vom 12. März 2026:

GKV-SV kürzt Mittel für die psychotherapeutische Versorgung

Mitgliederinformationen

Inakzeptabel!

Inakzeptabel!

„Wir werden die Abwertung in keiner Weise hinnehmen und uns gegen die jahrzehntelange Benachteiligung wehren. Die Krankenkassen entziehen der ambulanten Versorgung psychisch erkrankter Menschen damit jährlich einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Das wird sich auf das Angebot ambulanter Psychotherapie auswirken und die psychotherapeutische Versorgungssituation weiter verschlechtern. Wir werden alle rechtlichen Mittel gegen diesen Beschluss prüfen.“

Ulrike Böker, Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)