Psychotherapie ist unersetzlich

Ein Bündnis von über 50 Psychotherapeut*innen-Verbänden – darunter der bvvp – hat sich zusammengetan, um auf die Misere der Unterfinanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung aufmerksam zu machen und die Politik zum Handeln zu drängen:
Es wurde ein gemeinsamer Brief an Karl Lauterbach gerichtet, ein bundesweiter Aktionstag durchgeführt und ein Petition beim Bundestag eingereicht.

Hier informieren wir Sie über die Hintergründe und die neuesten Entwicklungen.

Die Petition läuft bis zum 01.06.23

Zeichnen und teilen Sie diese Petition und unterstützen Sie damit die angemessene Finanzierung der Weiterbildung!

Online:

zur ePetition mit dem Petitionstext:

ePetitionen Bundestag


Analog:

zur Unterschriftenliste:
Download
Die gesammelten Unterschriften schicken Sie bitte an die Bundesgeschäftsstelle des bvvp:

E-Mail: bvvp@bvvp.de
Fax: 030-88725953
Post: bvvp Bundesgeschäftsstelle, Württembergische Straße 31, 10707 Berlin

 

Social Media
Material zum Download für Ihre Social Media Kanäle bietet die PSyFaKo (Psychologie Fachschaften Konferenz) auf ihrer Seite: PsyFaKo
Nutzen Sie folgende Hashtags:
#unersetzlich
#PsychotherapieIstUnersetzlich

 

Große Resonanz

Die Zahl der Unterschriften auf der ePetitionen-Plattform des Bundestags steigt stetig. Täglich gehen viele Unterschriften per Fax bei uns in der Geschäftsstelle ein.

Auch die Medien nehmen das Thema auf:

Observer Gesundheit “Unsere Geduld ist am Ende” von Ariadne Sartorius

Deutsches Ärzteblatt “Psychotherapie: Demonstration für angemessene Finanzierung der Weiterbildung”

rbb24 Abendschau vom 04.05.2023 (ab Minute 19:13)

Merkurist “Demo in Mainz: Was Psychologie-Studis von Minister Lauterbach fordern”

Bundesweite Protestaktion

Die neue Psychotherapie-Weiterbildung ist in Gefahr!
Das war die Demo am 4. Mai um 15 Uhr am Bundesministerium für Gesundheit.

Die ersten Studierenden schließen im Sommer ihr Studium mit anschließender Approbation ab.
Ab 2024 lässt sich mit 1000 Absolvent*innen, ab 2025 mit 2500
Absolvent*innen jährlich rechnen.
Und dennoch ist die Finanzierung dieser
Weiterbildung bis heute klärungsbedürftig.

Alle Hintergründe zur Aktion finden Sie in diesem Flyer.

Einfach nicht zuende gedacht...

Meme von Denis Herlan auf Twitter (@Schulenstreit)

 

50 Psychotherapeutenverbände

Als Teil eines starken Verbändebündnisses kämpfen wir für die Weiterbildung.

Wer alles an unserer Seite steht, sehen Sie in der …

Liste der unterstützenden Verbände

Brief an Karl Lauterbach

In einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach hat sich das Verbändebündnis für die Sicherung der Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung stark gemacht.

Lesen Sie die Pressemitteilung: PM zum Gemeinsamen Brief bptk und Verbaendebuendnis psychotherapeutische Weiterbildung

Hintergründe und Vorgeschichte

Schon länger setzt sich der bvvp aktiv für den psychotherapeutischen Nachwuchs und die Finanzierung der obligatorischen Weiterbildung ein.
Um mehr über die Hintergründe und Argumente zu erfahren, lesen Sie die

Resolution der Delegiertenversammlung vom März diesen Jahres

und die

Resolution vom Deutschen Psychotherapeuten-Tag im Mai.

Weitere Hintergrundsinformationen vom bvvp finden Sie hier:
PM zur Petition und Mitgliederinfo

 

Aufruf zum Handeln

“Eine Generation von jungen Psychotherapeut*innen hat ihre Aus- und Weiterbildung unter untragbaren finanziellen Bedingungen absolviert. Mit der Reform des PTG sollte unter anderem dieses Problem gelöst werden, doch es gibt noch keine konkrete Regelung. Der Fehler darf sich nicht wiederholen, die Politik muss jetzt endlich diese letzte Gesetzeslücke schließen, damit die Reform der Ausbildung eine Chance hat, umgesetzt zu werden. Deshalb fordern wir: Ändert das, liebe politisch Verantwortlichen! Tut etwas!”

Ariadne Sartorius,
Mitglied im bvvp-Bundesvorstand

Inakzeptabel!

 Inakzeptabel!

"Wir Psychotherapeut*innen in Aus- und Weiterbildung können es nicht akzeptieren, dass für die neue Weiterbildung ebenso wie für die jetzige Ausbildung keine ausreichende Finanzierungsgrundlage geschaffen wurde. Damit wird eines der Ziele der Ausbildungsreform klar verfehlt - nämlich für eine angemessene Vergütung der Psychotherapeut*innen in Weiterbildung zu sorgen und die Finanzierung der Weiterbildungskosten zu sichern. Auch, um die Versorgung der Patient*innen mit psychischen Erkrankungen sicherzustellen, braucht es ausreichend finanzierte Weiterbildungsplätze. Hier muss die Politik dringend handeln. Die Finanzierung der Weiterbildung muss gesichert werden!"

Bernd Aschenbrenner und Jule Schmitt, Sprecher*innen des Jungen Forum