Er motivierte und förderte.
Er konnte führen, blieb aber immer auf Augenhöhe.
Er war verbindlich, ohne zu binden, oder sich binden zu lassen.
Er ließ sich nicht verbiegen, ohne starr zu sein.
Er war ruhig, ausgeglichen und trotzdem auch streitbar oder konfrontativ, aber nie kränkend.
Ich vermisse ihn und seine Art, die Dinge anzupacken.
Ich vermisse seinen Charme und seinen Humor, sein stetes verschmitztes Lächeln im Gesicht. Nichts schien ihn aus der Ruhe bringen zu können, nichts unlösbar zu sein.
Ich vermisse Yvo Kühn, unsere „graue Eminenz“, der Mensch, der er war.
Mein persönliches Mitgefühl gilt seinen Kindern, über die er immer mit großem Stolz berichtet hat, jedes in seinem eigenen "So-sein" gewürdigt hat. Für sie muss der Verlust unermesslich sein.
Eure - traurige - Andrea Mann-Rentz aus Niedersachsen.

