FAQ zur Telefonbehandlung

Darf ich bei neuen PatientInnen psychotherapeutische Leistungen am Telefon erbringen?

von Ingrid Kaech
  • 8. April 2020

Die gute Nachricht: Seit 2. November 2020 ist es wieder möglich, die PatientInnen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, über Telefon zu behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433, die bereits aus dem zweiten Quartal bekannt ist, reaktiviert. Mitglieder finden zu den Abrechnungsdetails eine Mitglieder-Information im internen Bereich der Homepage „Mein bvvp“.

Die Ziffer darf allerdings auch weiterhin nur bei bekannten PatientInnen angesetzt werden. Als „bekannt“ galten PatientInnen, wenn sie in den letzten sechs Quartalen oder dem laufenden Quartal mindestens einmal in der Praxis waren.

Auch Privatversicherte dürfen längere Behandlungen per Telefon erhalten. Statt bisher 40 Minuten sind allerdings nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese leicht geänderte Sonderregelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 und ist bis zum 31. März 2021 befristet.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: PatientInnen können pandemiebedingt die Praxis nicht aufsuchen oder es ist ihnen pandemiebedingt nicht zumutbar. Es steht dem Patienten / der Patientin keine Videoübertragungsmöglichkeit zur Verfügung und die Versorgung kann anderweitig nicht erfolgen. Die Begründungen sind in der Rechnung anzugeben.

Eine bvvp Mitgliederinformation „Private Krankenversicherungen und Beihilfe verlängern Corona-Sonderregelungen“ finden unter mein bvvp.

Stand 15.01.2020

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Ingrid Kaech

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