Aktuell

Was uns beschäftigt: Die Corona-Krise stellt Psychotherapeut*innen noch immer vor Probleme und Änderungen des Praxisalltags. Wir haben eine Sonderseite erstellt, mit vielen Antworten und nützlichen Hinweisen. Der bvvp verwahrt sich gegen die zunehmende Krankenkasseneinmischung in psychotherapeutische Behandlungen, die wir dokumentiert haben. Auch die Umsetzung des verabschiedeten Psychotherapeutenausbildungsgesetzes wird uns weiter beschäftigen. Außerdem: Das bvvp-Angebot eines Expertentelefons mit monatlich wechselnden Themen!

Hilfe bei Krankenkasseneinmischung

Unterstützen Sie Ihre Patient*innen

Der bvvp hat ein Musterschreiben für Patient*innen oder deren Bevollmächtigte erstellt, um beim BAS Beschwerde gegen die Einmischung der Krankenkasse in die psychotherapeutische Behandlung einzulegen.

Helfen Sie mit und leiten Sie diese Musterschreiben an Ihre Patient*innen weiter.

Veranstaltungen für PiA

20. PiA-Politik-Treffen

Das 20. PiA-Politik-Treffen findet am 28. Mai 2022 in Präsenz in Berlin und online statt. Die Veranstaltung dient dem Austausch von PiA zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen. Die Teilnahme ist kostenlos, Sie können sich hier für die Veranstaltung anmelden. Auch Studierende und „alte Hasen“ der Berufspolitik sind herzlich zum Austausch eingeladen.

Weitere Veranstaltungen für angehende Psychotherapeut*innen finden Sie unserem Veranstaltungskalender.

Teil D der MWBO verabschiedet

In der neuen Musterweiterbildungsordnung der Psychotherapeut*innen – MWBO – fehlte noch ein letzter Teil: Die Anforderungen zur Qualifizierung in der Bereichsweiterbildung in Psychotherapieverfahren. Die Kommission Zusatzqualifizierung wurde beauftragt, diesen Abschnitt D zu erarbeiten. Darin geht es um die Anforderungen an die Qualifizierung in einem zweiten Verfahren, unter Berücksichtigung der beruflichen Perspektive. Dieses Thema war komplex und konflikthaft, und es gab im Vorfeld des DPT zahlreiche Diskussionen zwischen der berufs- und Fachverbänden. Viel wurde über die Wichtigkeit hoher Standards diskutiert und dass es keine „Klasse B“-Verfahrensstandards geben dürfe, dem gegenüber aber die Praktikabilität, also die berufsbegleitende Machbarkeit, stand. Lesen Sie hier den Bericht über die Diskussion zum Thema auf dem 40. DPT.

Das bvvp Expertentelefon

Ein Erfolgsmodell: Wir freuen uns über das große Interesse an unserem Expertentelefon.

Das nächste Expertentelefon findet am 02. Juni von 19 – 21 Uhr statt. Mathias Heinicke beantwortet dann Ihre Fragen zur IT-Sicherheitsrichtlinie.

Regina Aschenbrenner beriet Sie am 27. April zum Thema „Endlich approbiert! Und jetzt? Basics für junge Psychotherapeut*innen“

„Gruppentherapie: Fragen der Abrechnung und die Vielfalt der verschiedenen Settings“ war das Thema des Expertentelefons am 24. März 2022 mit Dr. med. Bettina van Ackern und Juliane Sim.

Auf die Informationen der bisherigen Expertentelefone können Sie auf unserer Archivseite zugreifen: Expertentelefon Archiv.

Das bvvp Leitbild

Im Kern unseres Bekenntnisses: die Integration aller psychotherapeutischen Berufsgruppen und aller Therapieverfahren. Lesen Sie, was uns antreibt und wofür wir stehen. Hier geht’s zum Leitbild.

Bonusmaterial Magazin PPP

Langfassungen unserer Streitgespräche, Ergänzungen zu einzelnen Artikeln und auch Leserbriefe unseres Magazins PPP-Psychotherapie in Politik und Praxis haben wir auf einer Extra-Seite zusammengestellt.

Bonusmaterial PPP

bvvp-Vorstand /Wahl 2021

bvvp-Vorstand /Wahl 2021

Die Delegierten des bvvp hatten auf ihrer Bundesdelegiertenversammlung in Berlin im Herbst 2021 ihren Geschäftsführenden Vorstand in einer Nachwahl vervollständigt.
Dr. med. Bettina van Ackern wurde zur Stellvertretenden Vorsitzenden des bvvp gewählt. Mit der Wahl der Ärztlichen Psychotherapeut*in sind nun wieder alle drei
psychotherapeutischen Berufsgruppen (ÄP,PP, KJP) auch personell im Geschäftsführenden Vorstand repräsentiert. Alle Infos zum Gesamtvorstand erhalten Sie hier.
2022 wurde Erika Schneider-Kertz als weiteres Mitglied in den Bundesvorstand kooptiert. Lesen Sie hier ein kurzes Interview mit dem neuen Vorstandsmitglied.

Initiative für Kinder und Jugendliche

„Die Industrie wird in dieser Corona-Pandemie relativ gut behütet und als absolut systemrelevant dargestellt. Im Gegensatz dazu werden andere gesellschaftliche Bereiche und vor allen Dingen Schulen und Kindertagesstätten sehr in die Pflicht genommen. Wir, die veranstaltenden Verbände, sind der Meinung: Auch Kinder und Jugendliche sind sehr systemrelevant!“

Benedikt Waldherr, Vorsitzender des bvvp, auf der Veranstaltung „Kinder brauchen mehr/Jugend braucht mehr“ am 24.03.2021. Lesen Sie mehr auf unserer Sonderseite zur Initative des Verbändebündnisses.

Im Kindernachrichtensender Logo gab Ariadne Sartorius kürzlich Tipps, wie Kinder in der Pandemie nicht den Spaß und die gute Laune verlieren. Unbedingt sehenswert! Zum Video.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München hat sich gemeinsam mit der Beisheim Stiftung diesem wichtigen Thema gewidmet und die Website www.ich-bin-alles.de entwickelt, die sich an Kinder und Jugendliche mit Depression, nicht erkrankte Kinder und Jugendliche, die sich zu dem Thema „psychische Gesundheit“ informieren möchten, sowie an Eltern richtet. Ein empfehlenswertes Hilfsangebot!

Die aktuelle Zahl!

2

Punkte mehr als Hygienezuschlag pro Patient*in.

Das Thema der Kosten für Hygieneaufwendungen in den Praxen wird schon lange diskutiert. Dabei geht es nicht um die Corona-bedingten Mehraufwendungen, sondern um die grundsätzlich gestiegenen Anforderungen an die Hygiene, wie die Verwendung sogenannter Safety-Produkte oder Hygieneberatung und Fortbildung. In den Honorarverhandlungen handelte die KBV insgesamt 98 Millionen Euro für die Hygiene aus. Der Bewertungsausschuss hat am 17. November festgelegt, wie diese Summe verteilt wird. Alle Fachgruppen bekommen einen Hygienezuschlag von 2 Punkten auf ihre Grund- und Versicherungspauschalen. Die zuständigen KVen setzen jedem*r Patient*in den Zuschlag automatisch zu.

2 Punkte werden in 2022 mit 23 Cent vergütet werden. Bei 50 Patient*innen im Quartal sind das dann insgesamt 11,50 Euro. Reichwerden geht anders.

Forschungsanfragen

Kennen Sie schon unsere Seite mit spannenden Forschungsvorhaben, an denen Sie sich beteiligen können? Unterstützen Sie zum Beispiel aktuell unsere Umfrage zur „Situation der Kinder und Jugendlichen in der Pandemiezeit“ oder die Online-Studie zu „Beziehungserleben und Intimität“ des Instituts für Psychologie der Universität Kassel.

Forschungsanfragen

bvvp dokumentiert:

Zunehmende Krankenkasseneinmischung in psychotherapeutische Behandlungen

Einschüchterung, Drohungen, Bedrängen – der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten, bvvp, hat bereits 100 Fälle von Krankenkasseneinmischungen dokumentiert und gesichtet. Sie belegen, dass sich viele Kassen offenbar systematisch darüber hinwegsetzen, dass ausschließlich Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen das Recht haben, Diagnosen, Indikationen und Behandlungsempfehlungen auszusprechen und zu entscheiden, welche Therapie für ihre Patient*innen die richtige ist.

Der bvvp verwahrt sich gegen die Einmischung von Krankenkassen in psychotherapeutische Behandlungen und fordert: Diese gravierenden Eingriffe in die Therapiefreiheit müssen endlich aufhören.

Auf Anregung des bvvp hat die FDP eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema gestellt. Lesen Sie als Mitglied unsere Info zur Antwort der Bundesregierung.

Außerdem hier: die vollständige Pressemitteilung, die Dokumentation der einzelnen Fälle und die statistische Auswertung.

Coronavirus: Unsere Sonderseite

Was Sie jetzt wissen müssen zum Umgang mit dem Virus, wo es aktuelle Informationen gibt, was Sie konkret in Ihrer Praxis tun können und ob Video- und Telefonsprechstunden eine Alternative sind – das haben wir für Sie auf unserer Sonderseite zusammengestellt.

zur Corona-Sonderseite

TSVG-Protest erfolgreich: Passus ist raus, aber noch keine befriedigende Regelung

217.000 Menschen haben den gemeinsamen Protest von mehr als 30 Verbänden unterschrieben und damit ein deutliches Zeichen gesetzt: Der Erstzugang zur Psychotherapie muss erhalten bleiben.
Unsere Petentin, Vorstandsmitglied Ariadne Satorius, gab dazu aktuell ein ausführliches Interview im Observer Gesundheit. Lesen Sie hier mehr dazu.

Auf dieser Archivseite können Sie alle Informationen zur Petition nachlesen.