Interessenvertretung

Wir vertreten Ihre Interessen gegenüber der KBV, den Kammern, den Krankenkassen, der Politik und der Öffentlichkeit. Als einziger Verband agieren wir dabei berufsgruppen- sowie verfahrensübergreifend. Damit tragen wir maßgeblich zum Zusammenwirken der drei psychotherapeutischen Berufsgruppen bei. Wir setzen uns ein für angemessene und faire Kriterien bei der Bewertung sowie die Zulassung neuer Psychotherapieverfahren und die angemessene Weiterentwicklung von Richtlinien und Behandlungsleitlinien ein.

Erfolge

  • Als erster Verband belegten wir unsere Argumente bei der Debatte um angemessene Honorare anhand betriebswirtschaftlicher Daten, was bei den EBM-Reformen der Vergangenheit maßgeblich zu Punktzahlerhöhungen für psychotherapeutische Leistungen beitrug.
  • Der bvvp initiiert und koordiniert bundesweit Musterklagen – schon seit 1999. Damals führte dies zu den ersten Aufsehen erregenden Urteilen des Bundessozialgerichts (BSG).
  • Wir waren an der Entwicklung des Psychotherapeutengesetzes aktiv beteiligt und kämpften dabei besonders für die gleichberechtigte Integration der Psychologischen PsychotherapeutInnen und der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

Es gibt noch viel zu tun

Rahmenbedingungen

Heute geht es vor allem darum, die Wirtschaftlichkeit der psychotherapeutischen Praxen, die Qualität der Versorgung und die Vielfalt der Praxisstrukturen zu erhalten und zu verbessern. Hierfür brauchen wir entsprechende Rahmenbedingungen – und einen starken Berufsverband.

Psychotherapeutischer Nachwuchs

Ohne qualifizierten, engagierten Nachwuchs hat unser Berufsstand keine Zukunft! Auch Ausbildungsfragen werden in den Gremien der Kammern erörtert. Wir setzen uns für die speziellen Belange der PiA wie der Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung ein.

Der bvvp ist in vielen Feldern für Sie aktiv

  • Interessenvertretung bei der Änderung gesetzlicher Normen durch Stellungnahmen an Politik, Krankenkassen und Verbände
  • Gestaltung der Rahmenbedingungen für Psychotherapie: Einbringen von Änderungsinitiativen und Verhinderung schädlicher Einflussnahmen auf die psychotherapeutische Arbeit
  • Honorarentwicklung und angemessene Vergütung
  • Widersprüche und Klageverfahren
  • Weiterentwicklung des EBM
  • Mitwirkung an der Entwicklung der Leitlinien
  • Mitarbeit und Gruppenleitung bei „Gesundheitszielen“ (Depression, Alkohol)
  • Ausbildungsreform – Verfahrensvielfalt bereits an den Universitäten, praxisnahe und qualitativ hinreichende Aus- und Weiterbildungsstandards
  • PiA: Mitarbeit im Politiktreffen, Vorträge in Fachschaftskonferenzen, Austausch und Vernetzung
  • Treffen, Austausch und Kooperation mit Verbändegruppen (GK-II etc.)
  • Stellungnahmen zu Spezialthemen (Telematik-Infrastruktur, DSGVO)

Unsere Positionen

 

Mein berufspolitisches Ziel 2018

Martin Klett, zweiter Vorsitzender des bvvp

»Mir liegt die Reform des Psychotherapeutengesetzes besonders am Herzen. Die prekäre Situation der AusbildungskandidatInnen muss umgehend verbessert und die Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung klar geregelt werden!«

Martin Klett, zweiter Vorsitzender des bvvp