Im Fokus

Der bvvp ist nicht nur eine Organisation, die Sie in allen Belangen Ihrer psychotherapeutischen Arbeit unterstützt – hier treffen Sie auch auf Menschen, die deutschlandweit mit Kopf und Herz dafür kämpfen, dass Ihre Interessen vertreten werden! Wir stellen sie vor, nehmen aktuelle Themen in den Blick und geben Servicetipps rund um Ihren Praxisalltag.

Drei Fragen an Vorstandsmitglied Ulrike Böker zum EBM

Drei Fragen an Vorstandsmitglied Ulrike Böker zum EBM
Viele Jahre hat Frau Störmann-Gaede die Bibel der Abrechnung, das EBM-Heft, erstellt – nun hat sie offiziell an Sie übergeben. Werden die Mitglieder den Unterschied bemerken?

Frau Störmann-Gaede hat da wirklich ein Meisterwerk geschaffen, besser kann man es nicht machen. Da steckt wahnsinnig viel an Arbeit und Überlegungen drin, und deshalb wird sich an der Grundstruktur auch nichts Wesentliches ändern. In manchen Details wird man sicherlich eine etwas andere Handschrift erkennen, aber das versteht sich eigentlich von selbst.

Normalerweise kommt das Heft Anfang Juni gemeinsam mit Heft 2 unseres Magazins PPP zu unseren Mitgliedern, wird dann an die Abonnenten versendet. Bleibt es dabei?

Hier wird es eine Änderung geben. Wir werden für das aktuelle Jahr 2021 zusammen mit Heft 2/2021 unseres Magazins PPP eine etwas abgespeckte Version zur Verfügung stellen, um dann die EBM-Broschüre 2022 bereits mit dem Heft 4/2021 im Dezember zu verschicken. Somit liegt die Broschüre mit allen wichtigen Änderungen und Neuerungen dann unseren Abonnenten und Mitgliedern zukünftig immer schon zum Jahresbeginn vor.

Was ändert sich denn in jedem Fall im nächsten Heft: Welche wichtigen Entscheidungen fallen dieses Jahr noch?

Die wichtigsten Änderungen betreffen die Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Förderung der Gruppenpsychotherapie. Die Änderungen der Richtlinie sind hier bereits in Kraft getreten, jetzt müssen noch die Psychotherapie-Vereinbarung und der EBM angepasst werden. So wird es in Zukunft zur Gruppenleitung durch zwei Psychotherapeut*innen geben, außerdem die Probatorik in der Gruppe. Und dann kommt noch die niederschwellige gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung. Hier sind die Vergütungsverhandlungen besonders spannend. Der andere wichtige Bereich betrifft die neuen Leistungen rund um die Digitalisierung, wie der eArztbrief oder die Befüllung der elektronischen Patientenakte.

Zahl des Monats

400 Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*innen

haben an unserer Umfrage "Wie wirken sich die Belastungen und die Lebensumstände in der Corona-Krise auf die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus?" teilgenommen. Vielen Dank!

Pressemitteilung

Der bvvp in Aktion

Der bvvp in Aktion

Vorbereitung auf die Veranstaltung "Kinder brauchen mehr/Jugend braucht mehr" am 24. März. Das Schöne: Es ist gut gelaufen. Jetzt gilt die Devise: Es muss weitergehen! Es wird weitergehen!
Zur Veranstaltungsseite.

Der bvvp in Aktion

Im Gespräch

Durchblick - unsere neue Reihe zur Unterstützung für PiA

In der ersten Ausgabe finden PiA unsere Argumentationshilfe zur Erlangung einer angemessenen Vergütung.

Das neue Ausbildungsreformgesetz für Psychotherapeut*innen


Info des Monats

UPD weist auf Regeln für Kassen zur telefonischen Kontaktaufnahme hin

Versicherte, die Krankengeld beziehen, dürfen nur mit ihrer Einwilligung telefonisch von ihrer Krankenkasse kontaktiert werden. Darauf hat die Unabhängige Patientenberatung (UPD) anlässlich eines Rundschreibens des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) an Krankenkassen hingewiesen. Diese Information im Ärzteblatt ist auch im Zusammenhang mit den Einmischungen von Krankenkassen in die psychotherapeutische Behandlung von Bedeutung.