Im Fokus

Der bvvp ist nicht nur eine Organisation, die Sie in allen Belangen Ihrer psychotherapeutischen Arbeit unterstützt – hier treffen Sie auch auf Menschen, die deutschlandweit mit Kopf und Herz dafür kämpfen, dass Ihre Interessen vertreten werden! Wir stellen sie vor, nehmen aktuelle Themen in den Blick und geben Servicetipps rund um Ihren Praxisalltag.

Drei Fragen an Vorstandsmitglied Eva Schweitzer-Köhn anlässlich der gewonnenen Psychotherapeutenkammer-Wahl

Drei Fragen an Vorstandsmitglied Eva Schweitzer-Köhn anlässlich der gewonnenen Psychotherapeutenkammer-Wahl
Liebe Frau Schweitzer-Köhn, herzlichen Glückwunsch zu der gewonnenen Psychotherapeutenkammer-Wahl in Berlin mit Ihrer Liste „Berliner Forum“! Wir drücken Ihnen nun die Daumen für die Entscheidung über die Kammerpräsidentschaft. Wofür werden Sie und die Delegierten Ihrer Liste sich in der kommenden Legislaturperiode einsetzen?

Die nächste, dann fünfjährige Legislaturperiode, ist eine sehr entscheidende für die Zukunft unseres Berufes. Wir müssen die neue Weiterbildung konzipieren und umsetzen. Wir wollen sie so gestalten, dass unser wunderbarer Beruf gut und stabil für die Zukunft aufgestellt ist, für eine gute psychotherapeutische Versorgung. Es kommen aber noch weitere Herausforderungen hinzu: Die Psychotherapie wird aktuell von Regulierungs- und Sparbestrebungen verschiedener Player in der Gesundheitspolitik bedroht. Die #Rasterpsychotherapie konnte gerade noch einmal abgewendet werden, aber das Thema ist damit ja nicht vom Tisch. Wir müssen weiterhin wachsam sein und uns aktiv einbringen in die Gestaltung der psychotherapeutischen Versorgung. Gute Psychotherapie braucht einen sicheren Rahmen, deshalb wollen wir die sicheren Rahmenbedingungen für die Psychotherapie - die Behandlungskontingente und ein sinnvolles Antrags- und Genehmigungsverfahren - erhalten. Die gesetzlich vorgesehene Qualitätssicherung muss so gestaltet werden, dass sie den psychotherapeutischen Prozess und die psychotherapeutische Beziehung stärken und nicht die Kontrolle über die Praxen.

Das Thema elektronische Patientenakte sehen viele Kolleg*innen kritisch. Wie gehen Sie generell mit der zunehmenden Digitalisierung in der Praxis um: Welche Vor- und Nachteile sehen Sie in diesem Wandel?

Der digitale Wandel ist Realität, und da kommen wir nicht umhin. Wir müssen ihn selbst gestalten, sonst tun es andere. ...
Lesen Sie die Fortsetzung hier:
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Zahl des Monats

400 Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*innen

haben an unserer Umfrage "Wie wirken sich die Belastungen und die Lebensumstände in der Corona-Krise auf die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus?" teilgenommen. Vielen Dank!

Pressemitteilung

Der bvvp in Aktion

Der bvvp in Aktion

Am 17. September 2021 fand endlich wieder eine Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Präsenz statt. Neben der Kritik, dass die Niedergelassenen und damit die ambulante Versorgung und deren Wichtigkeit und Förderungsnotwendigkeit in keinem Parteiprogramm zu finden sind, wurde der Digitalisierungspolitik des Gesundheitsminsteriums ein vernichtenden Urteil ausgestellt: Unausgereifte Konzepte, nicht einzuhaltende Fristen, kein Nutzen für die Praxen, überbordender Aufwand und fehlender Einbezug der Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen in die Entwicklung. So wird das nichts!
Erfreulich: Eine einstimmig verabschiedete Resolution des KBV-Vorstands zur Neuausrichtung der sektorenübergreifenden Qualitätsicherung.
Die Versammlung wurde aufgezeichnet, Sie können Sie hier ansehen.

Der bvvp in Aktion

Im Gespräch

Kinderpsyche: Baden-Württemberg will Behandlungskapazitäten erweitern

Vorbildlich: Laut Informationen der Ärztezeitung sucht eine Taskforce in BW nach Möglichkeiten, die psychotherapeutischen Behandlungskapazitäten für Kinder und Jugendliche auszuweiten. Hintergrund: Die Verschlechterung der psychischen Gesundheit vieler Kinder und Jugendlichen in der Pandemie.
Mehr dazu finden Sie hier.

Im Rahmen des Verbändebündnisses "Kinder brauchen mehr/Jugend braucht mehr" plant der bvvp für den 09.11.2021 eine virtuelle Fachtagung. Alle Informationen zu der Initiative und zur Anmeldung finden Sie zeitnah auf unserer Homepage-Startseite.

Info des Monats

UPD weist auf Regeln für Kassen zur telefonischen Kontaktaufnahme hin

Versicherte, die Krankengeld beziehen, dürfen nur mit ihrer Einwilligung telefonisch von ihrer Krankenkasse kontaktiert werden. Darauf hat die Unabhängige Patientenberatung (UPD) anlässlich eines Rundschreibens des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) an Krankenkassen hingewiesen. Diese Information im Ärzteblatt ist auch im Zusammenhang mit den Einmischungen von Krankenkassen in die psychotherapeutische Behandlung von Bedeutung.