Im Fokus

Der bvvp ist nicht nur eine Organisation, die Sie in allen Belangen Ihrer Arbeit unterstützt – hier treffen Sie auch auf Menschen, die mit Kopf und Herz dafür kämpfen, dass Ihre Interessen vertreten werden! Wir stellen sie vor, nehmen aktuelle Themen in den Blick und geben Servicetipps.

Drei Fragen an den bvvp-Vorsitzenden Mathias Heinicke, der im September 2024 zum bvvp-Vorsitzenden gewählt wurde.

Drei Fragen an den bvvp-Vorsitzenden Mathias Heinicke, der im September 2024 zum bvvp-Vorsitzenden gewählt wurde.
Sie waren zuvor bereits Mitglied des Bundesvorstands. Warum hatten Sie im Herbst nun für das Vorsitzendenamt kandidiert?

Der Vorsitz des Vorstandes bietet mir die Möglichkeit, nicht nur an der Entscheidungsfindung mitzuwirken, sondern die strategische Ausrichtung des Verbandes maßgeblich mitzugestalten und Verantwortung für die Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele zu übernehmen. Beide Aspekte motivieren mich, diese Position mit Leidenschaft auszufüllen.

Was sind Ihre weiteren Ziele und Schwerpunkte als Vorsitzender?

Ich sehe es als meine Aufgabe an, mich für die Belange unserer Kolleginnen und Kollegen sowie der Patientinnen und Patienten einzusetzen. Ich möchte dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit zu verbessern und die berufspolitischen Interessen unseres Verbandes in den relevanten gesundheitspolitischen Diskussionen mit klarer Stimme zu vertreten. Es ist mir ein Anliegen, den Verband als eine starke Gemeinschaft zu fördern und unseren Beruf sowohl bezüglich der Qualität der Versorgung als auch des gesellschaftlich-politischen Ansehens weiter voranzubringen.

Nach Ihrer Wahl sagten Sie: Von zentraler Bedeutung ist für mich der integrative Leitgedanke im bvvp. Worin liegt Ihrer Meinung nach die Stärke dieser Ausrichtung?

Die Stärke liegt darin, dass der integrative Leitgedanke des bvvp eine Brücke zwischen Vielfalt und Einheit schlägt. Er vereint unterschiedliche Sichtweisen und Professionen, um mit einer Stimme für die Interessen der Psychotherapie und die Bedürfnisse der Patient*innen einzutreten. Diese Ausrichtung ist essenziell, um den Berufsstand zu stärken und die Qualität der Versorgung weiterzuentwickeln.

 

Zahl des Monats

52 Jahre

Hätten Sie es gewusst?
Das durchschnittliche Alter der psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beträgt derzeit rund 51,9 Jahre. Deutlich höher liegt das Durchschnittsalter der ärztlichen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit etwa 60,8 Jahren, während die Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie im Schnitt etwa 54,5 Jahre alt sind.

GKV: https://www.gkv-90prozent.de/ausgabe/43/autorenbeitrag/43_psychotherapeutische-versorgung/43_psychotherapeutische-versorgung.html

Der bvvp im Gespräch

Der bvvp im Gespräch

Die informellen Begegnungsmöglichkeiten und Gespräche sind heutzutage besonders wichtig: Hier bvvp-Vorsitzender Mathias Heinicke mit Gesundheitsministerin Nina Warken beim traditionellen Neujahrsempfang der deut- schen Ärzteschaft im Berliner KaDeWe.

Der bvvp im Gespräch

Info des Monats

DMP Depression aktualisiert: Koordinierende Funktion auch für Psychologische Psychotherapeut*innen

Das Disease-Management-Programm Depression wird aktualisiert. Die Anpassungen des G-BA betreffen unter anderem die Koordination, Patientenschulungen, körperliches Training sowie Qualitätsziele und die Dokumentation. Die KBV konnte erreichen, dass erstmalig auch Psychologische Psychotherapeut*innen die Koordination in Ausnahmefällen übernehmen können. Mehr darüber lesen Sie hier.