FAQ zur Telefonbehandlung

Kann ich auch Telefonbehandlungen machen und wie werden diese vergütet?

von Janine Fielitz
  • 20. März 2020

Seit 2. November 2020 ist es auch wieder möglich, die PatientInnen, die über keine Möglichkeit verfügen, persönlich in die Praxis zu kommen oder die Videosprechstunden zu nutzen, über Telefon zu behandeln. Dafür wird die Telefonziffer 01433, die bereits aus dem zweiten Quartal bekannt ist, reaktiviert. Alle Infos zur Abrechnung finden Sie auch in einer Mitglieder-Information im internen Bereich unserer Homepage „Mein bvvp“.

Auch Privat-Versicherte können während der zweiten Corona-Welle weiterhin längere telefonische Beratungen erhalten, wenn eine psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich, aber aufgrund der Pandemie in der Praxis oder per Videotelefonat nicht möglich ist. Statt bisher 40 Minuten sind aber nur noch 30 Minuten Telefonberatung je Termin abrechenbar. Innerhalb eines Kalendermonats können seit Jahresbeginn bis zu viermal 30-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese leicht geänderte Sonderregelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 und ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: PatientInnen können pandemiebedingt die Praxis nicht aufsuchen oder es ist ihnen pandemiebedingt nicht zumutbar. Es steht dem Patienten / der Patientin keine Videoübertragungsmöglichkeit zur Verfügung und die Versorgung kann anderweitig nicht erfolgen. Die Begründungen sind in der Rechnung anzugeben.

Eine bvvp Mitgliederinformation „Private Krankenversicherungen und Beihilfe verlängern Corona-Sonderregelungen“ finden unter mein bvvp.

Weitere Informationen finden Sie zudem in unserer Mitgliederinformation zum Thema Verlängerung der Corona-Sonderregelungen bis Ende des 2. Quartals 2021 im internen Bereich.

Stand: 19.03.2021

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Janine Fielitz

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